Dienstag, 28. November 2017, 15:36 Uhr

Timbaland: Überdosis kostete ihn fast das Leben

Timbaland wäre fast an einer Überdosis gestorben. Der 45-jährige Musikproduzent spricht offen über eine sehr harte Zeit seines Lebens. Vor über zehn Jahren begann Timbaland, starke Schmerzmittel zu nehmen, nachdem er als Teenager angeschossen wurde und seitdem unter den Folgen litt.

Timbaland: Überdosis kostete ihn fast das Leben
Foto: Pacific Coast News/WENN.com

Schnell wurde er abhängig von einem starken Schmerzmittel namens Oxycodon. Nun erzählt er dem ‚Rolling Stone‘, dass er vor drei Jahren fast an einer Überdosis gestorben wäre: „Alles, was ich sagen kann, ist, dass da ein Licht war. Ich bin aufgewacht und habe versucht zu atmen, es war, als wäre ich unter Wasser.“ Für Timbaland war das Musikbusiness einer der Gründe, wieso der Hitproduzent eine Abhängigkeit entwickelte.

Nahtoderfahrung war ihm eine Lehre

„Musik ist Fluch und Segen zugleich. Wenn du mal nicht ablieferst, macht es dich verrückt. Die Pillen helfen, diese Sorgen zu ignorieren – ich habe dann den ganzen Tag nur schlafen“, führt der Musiker weiter aus. Die Medikamente machten sich aber schnell in Timbalands Verhalten deutlich und Freunde fingen an, ihn zu warnen.

Der Produzent meint: „Ich erinnere mich, dass Jay Z mir einmal sagte, dass ich keine Interviews mehr geben solle – weil ich nur verrückten Mist erzählen würde.“ Heute geht es dem 45-Jährigen jedoch besser. Die Nahtoderfahrung ist dem Star eine Lehre gewesen. „Durch diese Sache habe ich das Leben gesehen – ich habe gesehen, was passieren wird, falls ich mich nicht ändern würde und wo ich sein könnte, wenn ich mich ändern würde. Ich habe an Michael Jackson gedacht… ich wollte nicht alt sein und immer noch diese Pillen nehmen“, gesteht Timbaland.