Freitag, 01. Dezember 2017, 15:57 Uhr

Star Wars: Der Regisseur wollte einen blinden Skywalker

Rian Johnson wollte Luke Skywalker erblinden lassen. Der Regisseur und Drehbuchautor von ‚Star Wars 8‘ musste sich lange Zeit mit dem Skywalker-Darsteller herumärgern, denn dieser war mit seiner Version ganz und gar nicht einverstanden. Mark Hamill ging sogar so weit, dass er ihn öffentlich dafür kritisierte und zeigte sich mit „jeder einzelnen Entscheidung“ von ihm für seine Figur unzufrieden.

Star Wars: Der Regisseur wollte einen blinden Skywalker
Luke Skywalker (Mark Hamill). Foto: John Wilson. Lucasfilm Ltd.

Daraus entstand allerdings ein guter Dialog und die beiden wurden sich tatsächlich einig. Johnson verrät gegenüber dem ‚Rolling Stone‘: „Ich fühlte mich Mark am Ende sehr nahe. Diese frühen Tage, in denen man zunächst die Köpfe aneinander rammt und dann zusammenfindet, dieser Prozess bringt einen immer näher.“ Hamill war beim Interview ebenfalls anwesend.

Dann doch wieder Abstand genommen

Johnson wandte sich an seinen Star und fragte: „Hab ich dir jemals erzählt, dass ich ganz am Anfang, als ich mir die Geschichte für den Film überlegte, einen kurzen Moment diese Idee verfolgte: ‚Was, wenn Luke blind wäre? Wenn er wie ein blinder Samurai wäre?‘ Aber wir haben es dann nicht gemacht. Gern geschehen. Die Idee ist nicht hängengeblieben.“ In ‚Rogue One: A Star Wars Story‘ wurde die Figur Chirrut Imwe eingeführt, die wohl aus dieser Idee entstand. Ab dem 14. Dezember wird der neueste Sci-Fi-Kracher in die deutschen Kinos kommen – und die Fans scharren schon mit den Hufen.