Samstag, 02. Dezember 2017, 10:17 Uhr

Helge Schneider macht Sigmar Gabriel ein paar Vorschläge

Gestern Abend waren u.a. Entertainer Helge Schneider sowie der geschäftsführende Aussenminister Sigmar Gabriel zu Gast in der Radio Bremen Talkshow „3nach9“. Nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen war eine mögliche GroKo natürlich Thema in der Runde – und Helge Schneider hatte ganz staatsmännisch eine Lösung…

Helge Schneider macht Sigmar Gabriel ein paar Vorschläge
Mit Damenhut und Wasserhahnkette: Helge Schneider. Foto: Becher/WENN.com

Gabriel plauderte übrigens u.a. über die Reaktionen seiner Frau Anke auf die neuen politischen Konstellationen nach der jüngsten Bundestagswahl. Nach dem 24. September habe sie ihn gefragt: „Und? Hast du dich schon daran gewöhnt, nicht mehr Herr Wichtig zu sein?“, so Gabriel im Gespräch mit Gastgeber Giovanni di Lorenzo. „Meine Frau hat eine hinreichende Distanz zum dem, was wir machen“, erklärte der Vizekanzler weiter. „Als das dann platzte mit Jamaika, hat sie mir eine SMS geschickt: ‚Sag‘ nicht, es geht weiter!‘“

Gabriel gibt Elizabeth II. einen Korb

Im Verlauf der Plauderei gestand Gabriel, dass er seiner Frau zuliebe sogar mal ein Abendessen mit Her Majesty, Königin Elisabeth II., habe platzen lassen! „Sie sagte: ‚Das geht nicht, da habe ich Dienst und du musst auf die Kinder aufpassen.‘ Und dann habe ich halt abgesagt.“ Allerdings sei die Absage nicht mit der wahren Begründung erfolgt, wie der Vater dreier Töchter unter dem Gelächter der Studiogäste verriet.

Die Entscheidung, das Amt des Außenministers zu u?bernehmen, hatte fu?r Sigmar Gabriel nicht nur politische, sondern auch private Gru?nde. Die Aufgaben als Wirtschaftsminister und SPD-Vorsitzender seien zeitlich deutlich aufwändiger gewesen, erläuterte er. Wiederholung:
Sigmar Gabriel gut gelaunt. Foto: Radio Bremen

Übrigens: Die Entscheidung, das Amt des Außenministers zu übernehmen, hatte für Sigmar Gabriel nicht nur politische, sondern auch private Gründe. Die Aufgaben als Wirtschaftsminister und SPD-Vorsitzender seien zeitlich deutlich aufwändiger gewesen, erläuterte er. Das sind ja mal selten ehrliche Worte eines Spitzenpolitikers. Nur zur möglichen Groko wollte sich Gabriel partout nicht äußern…