Sonntag, 03. Dezember 2017, 10:25 Uhr

Ashley Graham wettert gegen "Plus Size"

Ashley Graham ist von dem Begriff ‚Plus Size‘ gar nicht begeistert. Das Model findet ihn ziemlich kontrovers. Damit würde man lediglich alle Frauen, die diese Größen tragen, in eine Kategorie stecken.

Ashley Graham wettert gegen "Plus Size"
Foto: DJDM/WENN.com

Gegenüber ‚CBS News‘ sagte die 30-Jährige jetzt: „Ich finde den Begriff ‚Plus Size‘ so polarisierend für Frauen. Ich finde, wenn man diese Worte benutzt, dann steckt man all diese Frauen in eine Schublade.“ Diese Kategorie jedoch gefällt ihr offensichtlich gar nicht. Viele Vorurteile wie ‚Du isst nicht gut‘, ‚Du machst keinen Sport‘, ‚Du könntest könntest dich etwas mehr um deinen Körper kümmern‘, ‚Du bist unsicher‘, ‚Du hast kein Selbstbewusstsein‘ würden damit einher gehen.

Probleme mit dem „Hübschsein“

Erst vor Kurzem sagte die Amerikanerin, dass auch der Begriff „hübsch“ so eine Sache sei. „Für mich bedeutet hübsch sein immer, sexy zu sein. Akzeptiert zu werden bedeutete, sexy zu sein. Ich will nicht, dass Frauen so denken. Sie sollen aus meinen Fehlern lernen.“ Oft hatte die Brünette das Problem, dass sie sich wegen ihrer Körperform ausgeschlossen fühlt. „Ich habe mich so lange wegen meiner Größe wie eine Außenseiterin gefühlt. Mode ist immer mehr auf dünnere Stars ausgelegt gewesen. Aber ich denke, das alles ändert sich jetzt, wegen Menschen wie mir.“