Mittwoch, 06. Dezember 2017, 22:58 Uhr

Helge Schneider geht auf "Ene Mene Mopel"-Tour

Helge Schneider, der Gottvater des Nonsens und dennoch begnadeter Multiinstrumentalist, meldet sich mit neuen Konzerten zurück. „Ene Mene Mopel“ nennt der Entertainer sein neues Bühnenprogramm, mit dem er auch in der Elbphilharmonie Halt machen will.

Helge Schneider geht auf "Ene Mene Mopel"-Tour
Foto: meine Supermaus GmbH

Der 62-Jährige geht im kommenden Jahr wieder auf Tour. Mit seinem Bühnenprogramm „Ene Mene Mopel“ macht er in Konzerthäusern in Liechtenstein, der Schweiz und quer durch die Bundesrepublik Halt. In Deutschland startet die Tour am 29. Januar mit einem Auftritt in Heidelberg.

Auch zwei Stopps in der bereits ausverkauften Hamburger Elbphilharmonie sind geplant. „Die Frühjahrstournee mache ich mit Band“, sagte Schneider heute bei der Präsentation in München. Neben eigenen Songs werde er auch Lieder anderer Künstler spielen.

Helge Schneider geht auf "Ene Mene Mopel"-Tour
Foto: meine Supermaus GmbH

Das Publikum soll Spaß haben

Der Name der Tour beziehe sich auf einen alten Kinderreim und sei ihm plötzlich eingefallen. „Traditionsreicher Titel, kann man sagen“, erklärte Schneider, dessen Markenzeichen Klamauk und Improvisationen sind. Wichtig bei dem neuen Programm sei ihm, dass das Publikum Spaß habe. „Ich guck‘ auch gar nicht, ob das voll wird – Hauptsache mir macht die Arbeit Spaß.“

In der Pressemitteilung heißt es dazu etwas ausführlicher: Dass internationale Verhaltensforscher herausgefunden haben, dass Popel essen das Immunsystem stärkt und außerdem noch chic ist, wurde dem Extremcomposer und Special-Dance, Music & Entertainment-Guru Helge Schneider erst nach dem Herausfinden zugetragen, in dem Jemand ihn mit einer Geheimnummer anrief! Da stand jedoch der Titel seiner Personality-Tour 2-18 schon mehrere Monate fest! „Ich habe es immer gewußt, aber nie darüber diskutiert!“

Der Komiker hatte während seiner „Pretty Joe und die Dorfschönheiten“-Tour 2013 eine längere Bühnenauszeit angekündigt. In Rente wolle er aber nicht – zumindest nicht in den nächsten 20 Jahren, scherzte Schneider: „Ich könnte jetzt nicht Rentner, das wäre sowieso nichts für mich.“ (dpa/KT)