Donnerstag, 07. Dezember 2017, 19:28 Uhr

Emily Ratajkowski: “Ich will tun, was ich tun will“

Starlet Emily Ratajkowski erklärt, dass es sexistisch ist, Frauen zu sagen, was sie anziehen sollen. Die 26-Jährige ist bekannt dafür, sehr freizügige Fotos auf Instagram zu posten und steht auch offen zu den sexy Aufnahmen.

Emily Ratajkowski: “Ich will tun, was ich tun will“
Foto: WENN

Für sie sind die Bilder nämlich ein Weg, um sich selbst auszudrücken und ihren Körper auf selbstbewusste Art und Weise zu feiern. Daher war das Model auch schockiert, als nach der Enthüllung der Missbrauchsvorwürfe in Hollywood Frauen der Ratschlag gegeben wurde, sich künftig verhüllter zu zeigen, um damit dem Risiko zu entgehen, sexuell belästigt zu werden. Auf Twitter veröffentlichte Emily nun ein Statement, in dem sie die Unsinnigkeit dieser Aussage aufdeckt: „Nach dem Aufkommen der Harvey-Vorwürfe und nachdem Frauen mit einer unglaublichen Zahl an sexuellen Missbrauchsfällen hervorgetreten sind, war ich so enttäuscht zu hören, wie Frauen über ‚Schicklichkeit‘ und ‚Verantwortung‘ reden, als ob wir uns wieder anpassen müssen, um es ‚einfacher‘ für den Rest der Welt zu machen.“

Sie will nicht darüber nachdenken

Dies sei genau die falsche Reaktion auf die mutigen Berichte der Frauen: „Ich bin müde, darüber nachzudenken, wie ich von Männern wahrgenommen werden könnte, wenn ich einen kurzen Rock trage oder ein sexy Bild auf Instagram poste. Ich will tun, was ich tun will. Bei Feminismus geht es nicht um Anpassung. Es geht um Freiheit und Wahlmöglichkeiten.“