Freitag, 08. Dezember 2017, 12:21 Uhr

Bryan Singer dementiert diese Missbrauchs-Vorwürfe

Bryan Singer dementiert die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen ihn. Der damals 17-jährige Cesar Sanchez-Guzman wirft dem 52-jährigen Filmemacher vor, ihn 2003 bei einer Party auf einer Yacht zum Oralsex gezwungen zu haben.

Bryan Singer dementiert diese Missbrauchs-Vorwürfe
Foto: WENN.com

Singer dagegen streitet die Tat ab. Ein Sprecher des ‚X Men‘-Darstellers sagte in einem Statement dem ‚People‘-Magazin: „Bryan streitet die Vorwürfe kategorisch ab und er wird sich in diesem Verfahren bis zum Ende vehement verteidigen. Cesar Sanchez-Guzman scheint zu behaupten, dass er sich an diesen angeblichen Vorfall von 2003 bis jetzt nicht erinnern konnte. Interessanterweise hat er die Anschuldigung nicht vorgebracht, als er vor ein paar Jahren Insolvenz anmeldete und all seine Besitztümer auflisten musste. Praktischerweise kann er sich nun an die Vorfälle erinnern, nachdem das Insolvenzgericht ihn von all seinen Schulden entlastet hat.“

Wer sagt die Wahrheit?

Zuvor hatte Cesar ausgesagt, dass Bryan ihn zu sexuellen Handlungen zwang, obwohl er „ihn bat, aufzuhören“. In den Gerichtsdokumenten steht außerdem zu lesen, dass der Regisseur dem damals Minderjährigen gesagt habe, er sei „ein Produzent in Hollywood und könne Cesar helfen, Schauspieler zu werden, solange er nichts von dem Vorfall erzähle.“ In der Anklage steht weiter: „Er sagte Cesar dann, dass ihm niemand Glauben schenken würde, würde er den Vorfall melden und dass er Leute engagieren könne, die in der Lage sind, den Ruf eines Menschen zu ruinieren.“

Bryan Singer war kurz vor dem Ende der Dreharbeiten zu dem Film über die Band ‚Queen‘ wegen angeblicher familiärer Probleme ausgestiegen (wir berichteten). Er war einfach nicht am Set erschienen.