Samstag, 09. Dezember 2017, 18:49 Uhr

Luke Mockridge am Ende: Jetzt spricht Mutti Margie Kinsky

Luke Mockridge wurde für die neue Ausgabe von ‚Verstehen Sie Spaß?‘ am heutigen Samstagabend ordentlich reingelegt. Dafür, dass das auch reibungslos über die Bühne geht, sind seine hinreißenden Eltern Margie Kinsky und Bill Mockridge mitverantwortlich. Eine fingierte Wehrdienst-Musterung trieb allerdings den sonst so gut aufgelegten Comedian an den Rand der Verzweiflung.

Luke Mockridge am Ende: Jetzt spricht Mutti Margie Kinsky
Foto: SWR/Kimmig Entertainment

Wir haben schnell bei seiner Mama nachgehakt, ob sie denn kein schlechtes Gewissen habe und wie es sonst so steht im Hause Mockridge.

Liebe Margie, wie können Sie nur so böse ein, und dem armen Luke den Dienst bei der italienischen Armee andienen?
Also ehrlich, wie oft hat er uns reingelegt in den letzten 28 Jahren. Jungs sind ja sehr erfinderisch wenn’s um Ausreden geht. Jetzt waren wir mal dran!

Wie hat Luke reagiert, nachdem sich das Ganze gottlob als Scherz herausstellte?
„Super, Mama“, hat er gesagt und ist mit uns einen Kaffee trinken gegangen. Gottseidank ist er ja unser Kind mit Humor in den Genen. Wir geben ja (fast) alles für eine gute Pointe. Ich war ja auch schon bei ihm in der Sendung und musste Pornos mit ihm gucken! Dagegen war unser Streich doch harmlos!

Bei den Mockridges wird immer viel gelacht

Vermutlich können Sie sich auf eine Retourkutsche gefasst machen.
Auf alle Fälle, ich laufe die ganze Zeit mit offenen Augen und Ohren durch die Gegend und vermute ständig eine Falle.

Gibt es solche Verlade-Aktionen öfter in Ihrer Famlie?
Klar, das gibt es bei uns, seit die Kinder da sind, das gehört dazu. Wir lachen viel.

Worüber wird im Mockridge-Haushalt am meisten gelacht?
Wie gesagt, wir lachen viel und am liebsten über uns selbst.

Luke Mockridge am Ende: Jetzt spricht Mutti Margie Kinsky
Foto: SWR/Alexander Kluge

Was finden sie und Ihr Göttergatte denn gar nicht lustig?
Intoleranz, Rassismus, Fremdfeindlichkeit und die ganze spießige Miesepetrigkeit, die einem viel zu oft entgegenschlägt.

Sie sind ja derzeit mit Ihrem Ehemann Bill und dem megalustigen Programm „Hurra, wir lieben noch“ unterwegs. Was sind denn ihre drei furchtbarsten Erinnerungen an 33 Jahre Ehe.
Gibt’s keine, keine, keine! Das waren jetzt drei, oder?

Wie schaffen Sie es eigentlich so bodenständig zu bleiben? Sie selbst und auch Luke sind ja begnadete Entertainer, denen man ein gnadenloses Abdriften in den „Sprich-mich-nicht-an“-Promihimmel geradezu verzeihen würde?
Wir haben immer fleißig für alles gearbeitet, nichts als selbstverständlich verstanden. Das kennen unsere Jungs auch so. Und wir haben immer versucht, ihnen eine gute Kinderstube mitzugeben, z.B. Höflichkeit und Respekt gegenüber anderen.

Luke Mockridge am Ende: Jetzt spricht Mutti Margie Kinsky
Foto: SWR/Alexander Kluge

Lukes Karriere geht steil nach oben. Angesichts seiner Vielseitigkeit sehen ihn manche schon als den nächsten Stefan Raab. Wie schätzen Sie das ein?
Luke muss selbst wissen, wohin der Weg gehen soll. Und er hat ja auch ein gutes Umfeld, das ihn bei so etwas berät.

Was lieben Sie an ihm am meisten?
Sein wundervoll traurigen blauen Augen und wie er „Mama“ sagt. Vor allem, wenn er mich mal wieder anruft, damit ich meinen Senf zu irgendwas in seiner Sendung dazugeben soll! Mache ich gerne!

Und was nervt Sie (jetzt mal ganz ehrlich!)?
Nix an ihm, aber manchmal nerven mich andere, die ihm was einblasen wollen, was mir nicht gefällt.

Luke Mockridge am Ende: Jetzt spricht Mutti Margie Kinsky
Foto: SWR/Alexander Kluge

Ziehen Sie Heiligabend auch dieses Jahr wieder gnadenlos durch: Nur die Jungs zu Hause und sonst niemand?
Selbstverständlich, die Jungs, die Oma und der Hund!

Kocht Mutti noch selbst und wenn ja – was kommt auf den Tisch?
Nee, bei uns kocht schon immer der Papa. Aber an Heiligabend gibt es traditionell das Bethlehem-Dinner, viele kalte Leckereien aus dem Orient (bzw. vom Türken um die Ecke): Oliven, Schafskäse, Datteln, Nüsse, Fladenbrot usw.