Mittwoch, 13. Dezember 2017, 21:49 Uhr

Mark Hamill hat sich mehr George Lucas gewünscht

Mark Hamill hätte gern mehr von George Lucas bei ‚Star Wars‘ gesehen. Der Schauspieler hat sich selbst bereits im Schaffensprozess der Sternensaga eingebracht und schreckte auch vor dem ein oder anderen Streit mit Regisseur Rian Johnson nicht zurück.

Mark Hamill hat sich mehr George Lucas gewünscht
Herr Hamill mit Kollegin Daisy Ridley gestern bei der Star-Wars-Europapremiere in London. Foto: Liam Arthur Norris

George Lucas ist der Erfinder der Geschichte und verkaufte seine Produktionsfirma Lucasfilm im Jahr 2012 an Disney und damit auch die Rechte am gesamten Franchise. Lucas hatte damals bereits Ideen für eine neue Trilogie, allerdings wollte Disney davon nichts wissen. Hamill verrät nun gegenüber ‚Metro‘, dass er von dieser Entscheidung nicht viel hält: „Ich hätte mir gewünscht, dass sie seine Beratung und seine Ratschläge mehr akzeptiert hätten. Er hatte nämlich einen Entwurf für ‚7‘, ‚8‘ und ‚9‘. Und der war komplett anders als das, was sie daraus gemacht haben. Aber ich will ja nicht altmodisch sein. Es gab die Original-Filme. Dann gab es die Prequels.“

Lucas ist noch als Berater an Bord

Weiter erklärte er: „Das war alles George. Und nun gibt es halt die nächste Generation. Und soweit ich sehen kann, ist ‚Star Wars‘ damit populärer als je zuvor.“

Lucas fungiert jedoch noch als Creative Consultant und auch die Disney-Chefin Kathleen Kennedy beteuerte immer wieder, dass sie hin und wieder seinen Rat einholt. Am 14. Dezember kommt der Film ‚Star Wars 8: Die letzten Jedi‘ in die Kinos.