Mittwoch, 20. Dezember 2017, 12:00 Uhr

Hugh Jackman hat als Kinder-Clown angefangen

Der Weg nach Hollywood ist mitunter lang. Der australische Schauspieler Hugh Jackman hat als Clown angefangen. In seinem neuen Film „Greatest Showman“ darf Hugh Jackman (49) wieder singen und tanzen – und auch Zirkustricks aufführen.

Hugh Jackman hat als Kinder-Clown angefangen
Hugh Jackman und Regisseur Michael Gracey (rechts) am Set von „Greatest Showman“. Foto: 20th Century Fox

„Einer meiner ersten Jobs im Showbusiness war es, einen Clown auf Kindergeburtstagen zu spielen“, erzählte er im Interview der Nachrichtenagentur dpa. „Das war die schwerste Arbeit, die ich jemals gemacht habe!“ Seine erste bezahlte Arbeit als Künstler sei der Auftritt als Clown gewesen.

Jackman ist „Greatest Showman“

Im Musicalfilm „Greatest Showman“, der am 4. Januar in den Kinos anläuft, spielt Jackman den Zirkuspionier P.T. Barnum. In der Theaterschule probierte Jackman auch vieles aus, was im Film zu sehen ist: „Beim Jonglieren war ich nicht so schlecht, ich konnte mal mit fünf Bällen gleichzeitig jonglieren“, sagte er. „Ich habe auch mit brennenden Gegenständen und Messern jongliert, das war’s dann aber auch.“

Für seine Darstellung ist der 49-Jährige für einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller nominiert. Der Filmpreis wird am 7. Januar in Los Angeles verliehen.

James Bond wollte er nicht sein

Übrigens: Der Schauspieler wurde einmal gefragt, ob er daran interessiert sei, James Bond zu mimen. Im Interview mit ‚The Sun‘ erzählt er: „Es wurde mir nicht angeboten, es war mehr ein ‚Wärst du interessiert?‘ Komischerweise gab es in der Schauspielschule eine Situation, in der wir abstimmten, welche Rolle zu uns am besten passen würde, wenn wir es in Hollywood schafften. Und jeder wählte mich als Bond.“

Hugh Jackman hat als Kinder-Clown angefangen
Foto: Twentieth Century Fox

Auch heute noch ist der 49-Jährige über seinen Erfolg in der Filmbranche überrascht: „Wolverine war das größte Geschenk meiner Karriere. Es überrascht mich ein bisschen, wie lange ich das gemacht habe, wie viele Filme, wie erfolgreich sie sind und zu einem gewissen Punkt wie bekannt ich für diese Rolle geworden bin. Ich wollte immer schon unterschiedliche Dinge machen. Ich wollte in Musicals mitspielen, ich wollte Shakespeare, Theater und Dramas wie ‚Prisoners‘ machen.“ Aber die Rolle des 007-Agenten war nicht darunter. „Ich dachte einfach, wenn ich zwei solche Giganten spiele, würde das möglicherweise die Botschaft senden, dass ich dafür bekannt sein möchte und dass es das ist, was ich tun möchte.“