Freitag, 22. Dezember 2017, 17:10 Uhr

Star Wars: Regisseur reagiert auf Fan-Kritik

Der neue Star-Wars-Film „Die letzten Jedi“ hat zwar überwiegend gute Kritiken bekommen, aber manche Hardcore-Fans sind eben verärgert. Regisseur Rian Johnson hat dazu einiges zu sagen.

Star Wars: Regisseur reagiert auf Fan-Kritik
Rian Johnson. Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Der US-Regisseur und Drehbuchautor hat jetzt auf die Kritik zu seinem neuen Film „Star Wars: Die letzten Jedi“ reagiert. „Das Ziel ist nie, zu spalten oder Leute zu verärgern, aber ich denke, dass die derzeitigen Debatten irgendwann stattfinden mussten, wenn Star Wars wachsen, voranschreiten und weiter Bedeutung haben soll“, schrieb der 44-Jährige deshalb auf Twitter.

187 Millionen Euro am Eröffnungs-Wochenende

Obwohl zahlreiche Kritiker dem neuesten Teil der Science-Fiction-Saga eine gute Bewertung gaben, stießen manche Wendungen bei Fans auf Unmut: So waren einige unzufrieden damit, wie zentrale Figuren wie Luke Skywalker sich in der neuen Folge entwickeln.

Allerdings äußerte auch Skywalker- Schauspieler Mark Hamill Kritik. Er sagte im Interview mit dem Kanal „Jar Jar Abrams‘ u.a. bezogen auf die selbst auferlegte Isolation auf dem Planeten Ahch-To: „Jedi geben nicht auf. Wenn mein Luke einen Fehler beginge, dann würde er versuchen, ihn aus der Welt zu schaffen. An dem Punkt waren Rian Johnson und ich grundsätzlich verschiedener Ansichten. Aber es handelt sich da ja nicht mehr um meine [also Luke Skywalkers] Geschichte. Es geht um jemand anders. Luke musste sich auf eine gewisse Art verhalten, damit das Ende funktioniert. Und das ist das Problem. (…) Aber wir reden hier halt von einer neuen Generation von Star Wars. Ich musste mir Luke hier fast schon als anderen Charakter vorstellen. Als eine Art Jake Skywalker. Er ist nicht mein Luke Skywalker.“

Die achte Episode der „Star Wars“-Reihe kam am 14. Dezember in die deutschen Kinos. Sie knüpft direkt an den Vorgänger „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ an. Am Eröffnungswochenende spülte das neue Werk in den USA und Kanada umgerechnet rund 187 Millionen Euro in die Kinokassen. (dpa/KT)