Samstag, 23. Dezember 2017, 14:38 Uhr

"Kevin allein zu Haus": Darum wird es SO nie ein Remake geben

Mit der Kinokomödie „Kevin – Allein zu Haus“ gelang Regisseur Chris Columbus 1990 ein echter Überraschungserfolg, der bereits an seinem ersten Wochenende in den USA mehr als 20 Millionen Dollar einspielte. Kinderstar Macaulay Culkin wurde durch die Kevin-Rolle zum absoluten Publikumsliebling.

"Kevin allein zu Haus": Darum wird es SO nie ein Remake geben
Macaulay Culkin (als Kevin McCallister). Foto: 20th Century Fox/ WENN.com

Heute Abend ist der Familienspaß um 20.15 Uhr bei SAT.1 zu sehen. Die Website ‚Travel + Leisure‘ hat nun „herausgefunden“, dass die Komödie, würde sie heute so gedreht, schon nach 14 Minuten am Ende wäre. Mit anderen Worten: Der Einzug moderner Technologien hätte die Idee von Anfang ruiniert.

Bekanntlich wurde Klein-Kevin (Macaulay Culkin) vor der Familienreise nach Paris wegen Ungehorsams auf den Dachboden verbannt und schlief dort allerdings ein. Danach folgte die morgendliche Hektik kurz vorm Abflug in den Weihnachtsurlaub. Durchzählen der Familienmitglieder: Fehlanzeige!

Handys könnten das Chaos schnell aufklären

Wie würde das heute beginnen? Nun, wenigstens einer (wenn nicht alle!) der gesamten Rasselbande wäre ja im Besitz eines Smartphones. Und das hätte also auch diesen mindestens Einen geweckt, somit wäre genügend Zeit gewesen und die Familie wäre nicht in einem chaotischen Durcheinander zum Flughafen gehetzt. Und auch Kevins Flugticket wäre nicht versehentlich in einem Mülleimer gelandet.

Seit 1990 hat es unwahrscheinlich viele neue Regeln im Flugverkehr gegeben, heute würde schon vorm Einchecken anhand des längst digitalisierten Abgleiches mit den Buchungslisten bemerkt werden, dass ein Passagier fehlt. Und selbst wenn nicht, würde Mama McCallister doch heutzutage viel leichter zurück nach Chicago kommen.

Kevins Mutter könnte Rückflug durchbuchen

Denn im Jahr 2017 würde Katherine „Kate“ McCallister (Catherine O’Hara) nie einen Umweg nehmen (von Paris nach Dallas, von da nach Scranton), nur um dort mit Entsetzen herauszufinden, dass auf ihrer letzten Etappe nach Chicago keine Flüge mehr verfügbar waren. Die Airline-Angestellten könnten die Sitzplatzverfügbarkeit heutzutage schnell prüfen und Flüge bis zu ihrem endgültigen Ziel durchbuchen.

Doch zurück zum fehlenden Passagier Kevin: Das Boarding-Personal würde den Knirps garantiert im Flughafen ausrufen, weil das Fehlen unweigerlich auffallen müsste. Spätestens zu diesem Zeitpunkt dürfte die Familie erkannt haben, dass sie ihren Sohn zu Hause gelassen hatten… Überhaupt: Handys hätten alles viel schneller aufgeklärt.

Kevin würde nicht mehr zu den Drifters singen

Als Familie McCallister-Familie ins Flugzeug einsteigt, sagt ein Stewart: „Setzt euch dorthin, wo noch frei ist“. Heute ein Ding der Unmöglichkeit. Jedes Kind hätte einen zugewiesenen Sitzplatz und wenn der leer gewesen wäre, hätte das Kabinenpersonal die fehlende Person bemerkt.

Und dann wäre noch das: Kevin würde bei seiner Badezimmer-Performance heutzutage niemals zu „White Christmas“ von The Drifters singen. 2017 sind Pentatonix mit ihren Weihnachtssongs ganz angesagt.