Mittwoch, 27. Dezember 2017, 9:37 Uhr

Lewis Hamilton tut Prinzessinnen-Spruch jetzt leid

Jungs im rosa Prinzessinnen-Kostüm? Das geht gar nicht! Oder anders gesagt: Es passt für einige nicht zur traditionellen Geschlechterrolle. Ein Spruch von Formel-1-Star Lewis Hamilton sorgte im Netz jetzt für viel Kritik.

Lewis Hamilton tut Prinzessinnen-Spruch jetzt leid
Huch! Lewis Hamilton mit einem Haufen Klimbim und Schwulenikone Donatella Versace im Arm. Foto: Lia Toby/WENN.com

Der Formel-1-Weltmeister im Rückwärtsgang: Der britische Rennfahrer Lewis Hamilton (32, „Ich bin ein Spätzünder“) hat seine Kritik am Weihnachtswunsch seines kleinen Neffen zurückgenommen. Der Junge wollte eben mal ein Prinzessinnen-Kostüm. Ja und? Doch Hamilton fand das wohl eher daneben und äußerte dies in einem Video.

„Ich dachte mir nichts dabei und wollte niemanden beleidigen. Ich liebe es, dass mein Neffe sich frei ausdrückt, wie wir alle es tun sollten“, schrieb Hamilton auf Twitter. Er habe das betreffende Video auf Instagram gelöscht.

„Jungs tragen keinen Prinzessinnenkleid!“

In dem Clip hatte der Sportstar seinen Neffen gefragt, warum er sich dieses Kleidungsstück zu Weihnachten gewünscht habe. Der britische Rennfahrer scheint Weihnachten mit seiner Familie gefeiert zu haben, als er das Video veröffentlichte, in dem sein Neffe ein rosa Kleid trug und einen Spielzeugstab schwang. „Ich bin gerade so traurig. Schau dir meinen Neffen an“, sagte Hamilton im dem Video Er wendet sich an den Jungen und fragt: „Warum trägst du ein Prinzessinnen-Kleid? Hast du das zu Weihnachten bekommen? Jungs tragen kein Prinzessinnen-Kostüm“, erklärte der 32-Jährige mit Nachdruck.

Dafür erntete er in sozialen Medien viel Kritik. „Ich habe mich immer dafür eingesetzt, dass alle ihr Leben so leben, wie sie es möchten. Ich hoffe, man kann mir diesen Fehltritt in meiner Beurteilung verzeihen“, twitterte der vierfache Formel-1-Weltmeister daraufhin reumütig am Dienstagabend.

Übrigens: Hamilton trägt links zwei kleine Ohrringe, rechts einen Brillant-Ohrring und immer wieder auch Goldkettchen um den Hals. Wenn er ins Cockpit seines Rennwagens steigt, muss er die ablegen verriet er jetzt gegen über ‚Sport1’: „Leider nicht, bei uns zählt jedes Gramm.“ (dpa/KT)