Mittwoch, 27. Dezember 2017, 22:07 Uhr

Was macht eigentlich Bryan Adams?

Bryan Adams macht sich große Sorgen um Tiere und Umwelt. Der kanadische Rockmusiker ist nicht nur ein erfolgreicher Musiker, sondern auch leidenschaftlicher Kämpfer in Sachen Umweltschonung und Tierrettung.

Was macht eigentlich Bryan Adams?
Foto: Euan Cherry/WENN.com

Im Interview mit ‘Laut.de’ hat der 58-Jährige Pop-Rockstar nun wieder einmal klargemacht, wie nah ihm die Sorgen der Natur gehen: „Ich befürchte, sagen zu müssen, dass es wirklich nur geringe Hoffnung für die Kreaturen unseres Planeten gibt, so sich nicht rasch Gravierendes ändert. Die Ozeane werden geplündert. Und das bis zu einem irrsinnigen Punkt, an dem man sich fragen muss, ob sie in 30 Jahren eventuell leer sind. Wir verlieren auf dem Land demgegenüber täglich durch Zerstörung den Lebensraum für wilde Tiere in etwa der Größe von 48 Fußballfeldern. Die menschliche Erdbevölkerung hingegen explodiert förmlich in ihrer Ausbreitung. Afrika etwa wird die Schwelle zur Milliarde noch vor dem Jahr 2050 überschreiten.“

Höhere Überlebenschance ohne Fleisch

Auch wenn viele Menschen ihre Ernährung umstellen, glaubt der Musiker, dass noch ein weiter Weg bevorstehe: „Trotz der immerhin voranschreitenden Individualentscheidungen zugunsten vegetarischer und veganer Ernährung hält sich der hartnäckige Irrtum, dass wir Menschen zwingend Tiere essen müssen, um überleben zu können. Das Gegenteil ist die Wahrheit. Ohne Tiere zu essen, hat unsere Spezies eine weit höhere Überlebenschance. Denn allein die ausufernde Züchtung für den Fleischhandel auf den zahllosen Farmen weltweit, erzeugt eine enorme Belastung von Atmosphäre und Ressourcen sowie von unserer eigenen Gesundheit.“

Adams hat in der Vergangenheit bereits mehrere Konzerte für Greenpeace gegeben und sich für die Rettung der Wale und die Befreiung politischer Gefangener eingesetzt.