Freitag, 29. Dezember 2017, 22:20 Uhr

Ridley Scott ist zu gefährlich für "Star Wars"

Ridley Scott findet sich „zu gefährlich“ für einen ‚Star Wars‘-Film. Der 80-jährige Filmemacher hat in seiner Karriere bereits eine Menge legendärer Filme gedreht, darunter ‚Blade Runner‘ und ‚Alien‘.

Ridley Scott ist zu gefährlich für "Star Wars"
Herr Scott mit seiner hinreißenden Gattin Giannina Facio. Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Obwohl seine Streifen internationale Erfolge waren, wurde Scott noch nie die Regie bei einem Teil der Sternenkrieg-Saga angeboten – wahrscheinlich, weil er gerne die „Kontrolle“ behält. Im Interview mit ‚Vulture‘ erklärt er: „Ich bin zu gefährlich dafür. Ich denke, dass sie [Disney/Lucasfilm] die Kontrolle haben wollen und ich habe selbst gerne die Kontrolle. Wenn du einen Typen kriegst, der einen Low Budget-Film gemacht hat und ihm dann auf einmal 180 Millionen Dollar in die Hand gibst, ergibt das keinen Sinn. Das ist verdammt dumm.“

Der letzte „Alien“ war ein Flop

Vielleicht wurde Scott allerdings auch nicht engagiert, da sein letzter Weltraum-Streifen bei den Zuschauern vollends durchfiel. ‚Alien: Covenant‘ spielte weltweit 232 Millionen Dollar ein und war damit alles andere als ein Kassenschlager.

Trotzdem will der Filmemacher noch einen zweiten Teil drehen. Im ‚Empire‘-Podcast verriet er vor einer Weile: „Ich denke, die Evolution der Aliens ist beinahe zu Ende. Die Welt, welche die künstliche Intelligenz als Anführer kreiert, wenn er sich auf einem neuen Planeten wiederfindet. Wir haben tatsächlich einen recht großen Entwurf für den nächsten Film.“