Samstag, 30. Dezember 2017, 9:13 Uhr

Kommt Kenneth Branagh als Bond-Bösewicht?

Kenneth Branagh (Mord im Orient-Express) hat sich als erster britischer Bond-Bösewicht beworben. Sonst waren es ja immer Ausländer, die diesen Part übernahmen.

Kommt Kenneth Branagh als Bond-Bösewicht?
Foto: WENN.com

Zuletzt sorgte der österreichischer Christoph Waltz in ‚Spectre‘ bei den Kinozuschauern als fieser Bond-Schurke für Gänsehaut, nun will es ihm ein britischer Landsmann nachmachen. So verriet er dem ‚Mirror‘: „Ich glaube es ist immer köstlich, solch eine Rolle zu spielen.“ Jedoch sei die Rolle nicht einfach, weil die Bösewichte fast einem der Dramen von William Shakespeare entstammen könnten.

Und auch die Zuschauer würden den Charakter so „kompliziert wie möglich“ mögen. Noch steht jedoch nicht fest, wer im November 2019 in die Fußstapfen von Christoph Waltz treten und auf der Leinwand auftauchen wird.

Begeistert von Judi Dench

Branagh, der aktuell mit seinem neuen Regie-Projekt ‚Mord im Orient-Express‘ die Kinosäle füllt, zeigte sich nach den Dreharbeiten besonders von einer Schauspielerin begeistert: der ehemaligen Bond-Darstellerin Judi Dench. In einem Interview mit der Zeitung ‚The Mirror‘ erzählt der Filmemacher: „Es ist eine großartige Gruppe. Ein unverzichtbarerer Bestandteil des Films ist Judi Dench, die ich als erste gecastet habe. Als ich sie gefragt habe, ob sie die Rolle haben will, konnte ich nicht einmal meinen Satz beenden, bevor sie ‚Ja‘ gesagt hat. Judi ist ein Glücksbringer!“

Agatha Christies Kultroman wurde bereits 1974 mit Albert Finney in der Hauptrolle verfilmt. Der Film handelt von einer Gruppe Reisenden, die mit dem Zug durch Europa fahren. Als einer der Passagiere eines Nachts ermordet wird, liegen alle Hoffnungen einer schnellen Aufklärung auf dem Meisterdetektiv Poirot. Branagh hält sich jedoch nicht nur an die Romanvorlage, sondern „fügte ein paar Teile hinzu“. Im Interview gibt der Regisseur preis: „Unsere Inspiration kommt aus dem Buch, aber wir haben die übrigen Poirot-Bücher miteinfließen lassen. […] Wir hatten die Chance, erfinderisch und phantasievoll zu sein, wie die Geschichte weitergehen würde, also wird es einige Überraschungen geben.“