Sonntag, 07. Januar 2018, 13:18 Uhr

Star Wars: Dafür reiste Adam Driver bis Irland

Adam Driver verließ für die Machtverbindungsszenen in ‚Star Wars: Der letzte Jedi‘ das Land. Im vorerst letzten Film der Science Fiction-Saga erschaffen die gegnerischen Charaktere Kylo Ren und Rey eine telepathische Verbindung, mit der sie einander sehen und hören können, obwohl sie Millionen von Meilen voneinander entfernt sind.

Star Wars: Dafür reiste Adam Driver bis Irland
Kylo Ren (Adam Driver). Foto: Industrial Light & Magic/Lucasfilm.

Damit die Szenen so glaubhaft wie möglich rüberkommen, haben sich die beiden Darsteller eine ganze Menge einfallen lassen. Regisseur Rian Johnson verriet dem ‚People‘-Magazin: „Für diese Machtverbindungen mussten sie reden. Und ich dachte, das Härteste für Rey wäre, mit dieser Person sprechen zu müssen, die sie hasst. Und die Zuschauer hassen ihn auch. Jedes Mal, wenn wir eine ihrer Szenen gedreht haben, war die andere Person backstage. Adam ist sogar nach Irland geflogen, einfach um bei Daisys Szenen backstage zu sein. Das war essentiell, denn es geht um so intime Gespräche.“

Star Wars: Dafür reiste Adam Driver bis Irland
Rey (Daisy Ridley). Foto: Lucasfilm Ltd.

Viel Anonymität ist flöten gegangen

Dass seine Rolle als Kylo Ren so etwas Besonderes ist, ahnte Adam nicht, als er das Angebot annahm. Auf die Frage der Briten-Zeitung ‚The Guardian‘, ob er gewarnt wurde, wie sehr seine Rolle des Kylo Ren im Science-Fiction-Franchise sein Leben auf den Kopf stellen würde, antwortete der 34-Jährige kürzlich: „Ich glaube nicht, dass irgendjemand das gesagt hat und ich hätte ihnen sowieso nicht zugehört. Als Person bin ich dieselbe geblieben. Die Probleme, die ich vor ‚Das Erwachen der Macht‘ hatte wurden dadurch nicht gelöst.“

Der einzige erkennbare Unterscheid sei, dass man so sehr im Auge der Öffentlichkeit stehe: „Der Verlust der Anonymität ist ein großes Ding. Mir war nicht klar, wie ich das in zig verschiedenen kleinen Sachen sehen würde…“