Mittwoch, 10. Januar 2018, 16:52 Uhr

Michelle Williams: Ungerechte Bezahlung für Kidnapping-Drama?

Michelle Williams soll Berichten zu Folge nur ein Prozent von Mark Wahlbergs Honorar für die nachgedrehten Szenen zu ‚Alles Geld der Welt‘ ausgezahlt bekommen haben. Dabei hieß es doch zuletzt, alle Stars wären unentgeltlich dabeigewesen?

Michelle Williams: Ungerechte Bezahlung für Kidnapping-Drama?
Gail Getty (Michelle Williams). Foto: Tobis Film

Einige Szenen für Sir Ridley Scotts Entführungsdrama mussten neu verfilmt werden, nachdem zahlreiche Vorwürfe des sexuellen Fehlverhaltens gegen Kevin Spacey laut wurden und dieser im Nachhinein durch Christopher Plummer ersetzt wurde. Scott bat die anderen Schauspieler, über das Thanksgiving-Wochenende nach Europa zurückzukehren, um die notwendigen Szenen erneut aufzunehmen.

Auch wenn der Filmregisseur kürzlich darauf beharrte, dass die Schauspieler die Extraarbeit unbezahlt ableisteten und nur Christopher Plummer und die Filmcrew für ihre Arbeit bezahlt wurden, berichtete nun ein Insider der ‚USA Today‘, dass Williams eine wesentlich schlechtere Bezahlung erhielt als ihr Schauspielkollege Mark Wahlberg.

Hat Wahlberg nochmal 1,5 Millionen kassiert?

Williams erhielt angeblich 80 US-Dollar pro Tag, wodurch sie schlussendlich weniger als 1000 US-Dollar für die Überstunden ausbezahlt bekam. Mark Wahlberg hingegen, der wie Williams durch die William Morris Endeavor Agentur vertreten wird, erzielte einen wesentlich besseren Deal und verdiente insgesamt angeblich 1,5 Millionen US-Dollar.

Michelle Williams: Ungerechte Bezahlung für Kidnapping-Drama?
Frau Williams und Herr Wahlberg. Foto: Tobis Film

Williams soll über den Deal für Wahlberg nicht informiert worden sein. Die Schauspielerin war jedoch nur zu gerne bereit, ihren Thanksgiving-Urlaub aufzugeben, um die Szenen erneut zu drehen, da sie Angst hatte, dass das Projekt sonst fallen gelassen werden würde. Sie offenbarte ‚USA Today‘: „Ich dachte nur, dass diese Erfahrung, die wir alle geschätzt haben, im Wesentlichen die Toilette runtergespült werden würde. […] Als ich den Anruf wegen der Planänderung bekam, war ich begeistert. Es hat mich belebt und mich von der Couch hochgehoben und mich begeistert. Ich sagte ihnen, dass ich da sein würde, wo und wann immer sie mich brauchten. Und sie könnten mein Gehalt haben, sie könnten meinen Urlaub haben, was immer sie wollten. Weil ich es geschätzt habe, dass wir diesen massiven Aufwand betrieben.“

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Michelle Williams und Regisseur Ridley Scott am Set. Foto: Tobis Film