Donnerstag, 11. Januar 2018, 9:28 Uhr

Gal Gadot: Wer sich nicht als "Feminist" sieht, ist ein "Sexist"

Man kann es aber auch übertreiben: Sahneschnittchen Gal Gadot findet, dass jeder ein Feminist sein sollte. Die ‚Wonder Woman‘-Darstellerin ist der Meinung, dass jeder, der sich nicht als „Feminist“ sieht, als „Sexist“ bezeichnet werden sollte.

Gal Gadot: Wer sich nicht als "Feminist" sieht, ist ein "Sexist"
Foto: Nicky Nelson/WENN.com

Während ihres Interviews als weltweite Botschafterin der Beauty-Marke Revlon erklärte sie: „Es gibt da eine große Bandbreite an Fehlinterpretation über die Art und Weise, wie Leute den Begriff Feminismus sehen. Ich habe Freunde – weibliche Freunde – die haben Karrieren und sind Mütter und sie schaffen alles. Und sie haben Angst, sich als Feministen zu bezeichnen.“

„Jeder, der keiner ist, ist ein Sexist“

Der Schauspielerin, deren Horizont überraschenderweise dann doch reichlich begrenzt scheint, geht es bei Feminismus vor allem um Gleichberechtigung und darum, frei wählen zu können. „Ich denke, in dieser Welt sollten wir alle Feministen sein. Und jeder, der keiner ist, ist ein Sexist. Ich bin [ein Feminist] und ich liebe Frauen. Ich glaube, gerade jetzt, wo so viel in Hollywood passiert, sind wir in einem schönen Moment und in einer interessanten Ära für Frauen. Es fühlt sich wirklich so an, als würde sich kulturell etwas ändern – bewegen – und ich glaube, dass das notwendig ist.“