Montag, 15. Januar 2018, 13:06 Uhr

The Power Of Photoshop: Die Horrorfamilie aus Missouri

Diese Familie erlebte den Horror ihres Lebens und das ganze Netz lacht darüber! Die ziemlich kuriose Geschichte dahinter geht seit Freitag viral!

The Power Of Photoshop: Die Horrorfamilie aus Missouri
Foto: Lesa Hall/Facebook/Pam & ave Ziering

Pamela und Dave Zaring posteten grauenhaft bearbeitete Familienfotos auf Facebook. Einleitend schrieben sie zu en Bilden, die angeblich mit Photoshop bearbeitet wurden und aussagen wie mit Fingermalfarben verhunzt: „Dies ist KEIN Witz!“ Solche Maskerade hatte man zuletzt in Pink Floyds „Another Brick In the Wall“ im Jahre 1979 gesehen.

Darauf (vermutlich) zu sehen: Papa, und Mama Zaring, zwei Söhne und die Oma im Hintergrund nebst zwei unbearbeitete Hunde. Eigentlich hatte die Familie aus dem US-Bundesstaat Missouri neue hochwertige Fotos von einer angeblich professionellen Fotografin erwartet. Für 250 Dollar gab es dann diese maskenhaften Ergebnisse!

Ok. This is NOT a joke. We paid a photographer, who claimed to be a professional, $2-250 for a family photo shoot. ...

Posted by Pam Dave Zaring on Freitag, 12. Januar 2018

Absicht oder echtes Versagen?

Die offenbar grenzenlos mit Photoshop überforderte Fotografin habe erklärt, dass an diesem Tag der Schatten an dem sehr schlecht gewesen sei, schrieben die beuden zu den Bildern auf Facebook. „Wir haben eine Fotografin – die behauptete ein Profi zu sein – für 250 Dollar beauftragt, mit unserer Familie ein Foto-Shooting zu machen. Sie sagte uns, die Schatten wären an diesem schönen, klaren und sonnigen Tag wirklich schlimm gewesen und ihr Professor hätte ihr nie beigebracht, wie man Fotos retuschiert.“

Wie die fotografierende Dame (Lesa Hall) zu den furchterregenden Horrorergebnissen kam, wird hier erklärt! Jedenfalls hat sich die Unbekannte ziemlich viel Mühe für die Verunstaltung gegeben. Wie die Familie wirklich aussieht, kann man auf ihrem Facebook-Account sehen.

Doch wer ist diese Lesa Hall, die sich hinter den Fotocredits „IMagery by Lesa Hall“ verbirgt? Über sie findet sich kurioserweise nichts im Netz, außer ein LinkedIn-Konto, von dem man aber nicht weiß ob sich die betreffende Frau dahinter verbirgt. Die lebt in St. Louis und studierte Fotografie. Doch welche studierte Fotografin ist bitte so bekloppt – es sei denn sie leidet unter einer schweren Sehschwäche?

Ob die Geschichte sich allerdings wirklich so zugetragen hat, die Bilder absichtlich oder wirklich „versehentlich“ verpfuscht wurden, bleibt deshalb das Geheimnis der Familie. (PV)