Mittwoch, 17. Januar 2018, 22:50 Uhr

Yungblud: Endlich mal wieder ein rotziger Punk-Teen

Die Musik des erst 19-jährigen Briten Yungblud ist ein Cocktail aus rotzigem Elektro-Punk und erinnert an einen Mix aus Jamie T, Twenty One Pilots und den Arctic Monkeys, ein Clash aus Punk, Hip-Hop und UK Garage also.

Yungblud: Endlich mal wieder ein rotziger Punk-Teen
Foto: Andrew Whitton

Heraus kommt ein gewaltiger, eigener Sound, der vor roher Energie und jugendlicher Rebellion nur so strotzt. Nachdem der junge Newcomer, der eigentlich Dominic Harrison heißt, mit dem Song „I Love You Will You Marry Me“ für Aufsehen gesorgt hat, gibt es ab Freitag die EP „Yungblud“ zu kaufen. Darauf zu finden sind neben zwei brandneuen Tracks, darunter die neue Single „Polygraph Eyes“ zusätzlich auch „King Charles“ und „Tin Pan Boy“.

Aufgewachsen mit den Beatles & the Clash

Schon seine Kindheit stand im Zeichen der Musik: beeinflusst von einem Vater, der Vintage-Gitarren verkauft und einem Großvater, der mit T-Rex in den 70ern spielte, wuchs Yungblud mit der Musik der Beatles, The Jam, Bob Dylan und The Clash auf. Nicht verwunderlich also, dass der Teenager aus Doncaster (England) singt und Gitarre spielt, seitdem er denken kann. Trotz seines jugendlichen Alters sind seine Lyrics beeindruckend zeitgeistig, ausdrucksstark und voller Leidenschaft für den Kampf seiner Generation.

Die EP wurde von Matt Schwartz (Massive Attack) produziert. Yungblud spielt darauf auch etliche Instrumente wie Gitarre, Bassgitarre, Klavier und Schlagzeug. Bestes Warm-Up also für die anstehende Deutschlandtour:

Yungblud live in Germany

22.01.18 Köln, Blue Shell
23.01.18 Berlin, Musik & Frieden
26.01.18 Hamburg, Molotow SkyBar

Yungblud: Endlich mal wieder ein rotziger Punk-Teen
Foto: Andrew Whitton