Freitag, 19. Januar 2018, 15:21 Uhr

Samuel L. Jackson: Ach, deshalb ist sein Tod in "Jurassic Park" nicht zu sehen

Samuel L. Jackson offenbart jetzt, dass der Tod seines Charakters in ‚Jurassic Park‚ eigentlich zu sehen sein sollte im Film. Der 69-jährige Schauspieler spielte in Steven Spielbergs ikonischem Blockbuster aus dem Jahr 1993 den Chefingenieur John ‚Ray‘ Arnold.

Samuel L. Jackson: Ach, deshalb ist sein Tod in "Jurassic Park" nicht zu sehen
Foto: Nicky Nelson/WENN.com

Im Verlauf des Films wird sein Charakter jedoch brutal von einem entkommenen Dinosaurier zerfleischt – allerdings nur off-screen. Nur sein zerstückelter Arm wird im Nachhinein von Dr. Ellie Sattler (Laura Dem) gefunden. Geplant war aber eigentlich, dass die Zuschauer sehen, wie Jacksons Alter Ego von dem Reptil angegriffen wird.

Eine echte Naturkatastrophe zog ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung, wie er ‚The A. V. Club‘ verrät: „Ich sollte eigentlich nach Hawaii kommen, um meine Todesszene zu drehen, aber ein Hurricane zerstörte alle Filmsets, deswegen konnte ich nicht dorthin. Alles, was man jetzt sieht, ist der Rest meines Körpers, mein Arm. Aber ja, ich sollte am Set sein.“

Auf Regie hat er keinen Bock

Mit insgesamt 175 Filmen ist Jackson einer der produktivsten Schauspieler Hollywoods. Trotz seiner zahlreichen Erfahrungen hat der ‚Pulp Fiction‘-Star kein großes Bedürfnis, sich auch mal hinter der Kamera auszutoben. Gegenüber ‚Vulture‘ erklärte er: „Ich wurde immer noch nicht von der Regisseur-Wanze gestochen. Was mich davon abhält, Regie zu führen, ist die Tatsache, dass Regie fast ein Jahr deines Lebens in Anspruch nimm, und wenn du einen Film leitest, musst du ihn schneiden und dann musst du dich mit der Musik auseinandersetzen und dann musst du durch die Welt rennen, um über ihn zu reden – und [als Schauspieler] konnte ich in dieser Zeit vier Filme drehen.“