Montag, 22. Januar 2018, 16:40 Uhr

William H. Macy: „Es ist hart, ein Mann zu sein“

William H. Macy findet, dass es gerade „hart ist, ein Mann zu sein“. Der ‚Shameless‘-Darsteller kann nachvollziehen, dass Männer sich im Zuge der Time’s Up-Kampagne, die sich für Geschlechtergleichheit und gegen sexuelles Fehlverhalten einsetzt, angegriffen fühlen.

William H. Macy: „Es ist hart, ein Mann zu sein“
Foto: FayesVision/WENN.com

Dennoch hält er es für wichtig, Diskussionen zu führen, um für mehr Verständnis zu sorgen. „Ich denke, viele von uns fühlen sich angegriffen und haben das Gefühl, sich entschuldigen zu müssen. Vielleicht werden wir das. Und vielleicht müssen wir das. Aber wir müssen weiter reden. Wir hatten ein Treffen mit einem Haufen Typen im Namen von Time’s Up und das ist gut für Männer. Männer reden nicht genug und erst recht nicht miteinander“, bekräftigt der 67-Jährige hinter den Kulissen der SAG-Awards. Obwohl er Schwierigkeiten auf der männlichen Seite sieht, ist Macy dennoch begeistert von dem Wandel, den er gerade in der Branche erkennen kann.

Als bester Darsteller geehrt

„Ich habe zwei Töchter und Frauen steigen gerade auf und ich bin begeistert davon. Es ist eine gute Zeit, um ein Mädchen zu sein. Und ich bin stolz auf unsere Branche, weil so Dinge wie Sicherheit am Arbeitsplatz – das haben wir jetzt hinbekommen. Wir blicken nicht zurück. Es hat sich gewandelt. Es hat sich schlagartig gewandelt und wird nicht zurücktreiben“, freut sich der Schauspieler, der öffentlich bereits ein Zeichen für Gleichberechtigung setzte, als er seine ‚Shameless‘-Kollegin Emmy Rossum in ihren Verhandlungen unterstütze, mehr Geld für ihre Rolle zu verdienen als Macy.

William H. Macy, der u.a. mit „Fargo“ und „Boogie Nights“ zu Weltruhm gelangte, gewann gei den SAG-Awrds gestern Abend den Preis als „bester Darsteller in einer Comedyserie“.