Samstag, 27. Januar 2018, 23:59 Uhr

Tatjana Gsell packt über ihre Männer aus - und Ansgar plaudert auch

Heute Abend gab es die neunte Folge der 12. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ bei RTL. Am Schluss der Show musste keiner die Show verlassen. Wir fassen wie immer weitere Highlights zusammem.

Tatjana Gsell packt über ihre Männer aus - und Ansgar plaudert
Ansgar Brinkmann und Daniele Negroni (r.). Von neun Fragen haben sie fünf Fragen gewusst. Foto: MG RTL D

Vor allem Teamarbeit ist bei der Dschungelprüfung gefragt. „Ihr müsst richtig malochen“, so Sonja Zietlow zu Ansgar Brinkmann und Daniele Negroni. In der „Dschungelfabrik“ wird Daniele in eine Zentrifuge und Ansgar in einem großen Zahnrad fixiert. Während die beiden sich drehen, werden ihnen neun Fragen mit zwei Antwortmöglichkeiten gestellt. Sie können gemeinsam beraten, was sie antworten. Je nachdem ob sie sich für Antwort A oder B entscheiden, muss Daniele einen entsprechenden Ball in seiner sargähnlichen Zentrifuge finden. Für Antwort A steht ein großer, für Antwort B ein kleiner Ball. Diesen Ball muss Daniele Ansgar zuwerfen.

Tatjana Gsell packt über ihre Männer aus - und Ansgar plaudert
Für jede richtig geglaubte Antwort muss Daniele einen entsprechenden Ball in seiner sargähnlichen Zentrifuge finden. Diesen Ball muss Daniele Ansgar zuwerfen. Foto: MG RTL D

Der wiederum muss die Kugel in einen Trichter werfen. Über ein Rohr gelangt der Ball dann zu Sonja und Daniel. Pro Frage haben sie 60 Sekunden Zeit um ihre Antwort über den Ball an Sonja und Daniel zu übermitteln. Zum Schluss reicht’s für fünf Sterne.

Kommentar von Daniel Hartwich: „Fünf Sterne, das ist eine richtig gute Ausbeute. Damit hat sich der Matthias 14 Stunden gefeiert“, ergänzt Daniel. Zufrieden machen sich Ansgar und Daniel zurück auf den Weg ins Camp.

Was sonst noch passiert:

Sydneys Auszug

No more sit and wait! Die Zuschauer hatten endlich erbarmen. Am neunten Tag im Dschungelcamp bekam Sydney Youngblood die wenigsten Zuschaueranrufe und darf endlich das Camp verlassen. Der 57-jährige Soul-Sänger freut sich darüber und auch seine Mitcamper sind froh über die Entscheidung. Natascha: „Es hat den richtigen erwischt.“ Ansgar: „Dann hast du noch ein bisschen Urlaub.“ Alle sind froh, dass Sydney durchgehalten hat. Natascha: „Nicht mehr sit and wait, sondern pack and go, so heißt das heute.“
Tina: „Für Sydney freut es mich.“ Ansgar: „Ja, er hat durchgehalten… Sydney, wir feiern dich! Mit Recht. Du kommst jetzt auf normalen Wege raus, weil du dich durchgekämpft hast.“ Und es gibt Applaus von allen für den Soul-Sänger.

Tatjana Gsell packt über ihre Männer aus - und Ansgar plaudert
Sydney Youngblood muss das Camp verlassen. Er verabschiedet sich von seinen Mitcampern. Foto: MG RTL D

Sydney ist gerührt und hält eine kleine Abschiedsrede: „Ich möchte mich bei euch allen bedanken. Ich weiß, ich war eine Heulsuse, aber ihr seid doch meine Familie. Danke für alles und hoffentlich hat euch mein Singen nicht genervt. Meine Kinder sagen auch, halt doch den Mund. Aber es ist halt so, so bin ich halt.“ Tina: „Ich freue mich, dass ich dich kennenlernen durfte.“ Tina umarmt Sydney und flüstert: „Und sage bitte nicht mehr anrufen. Ich hoffe, ich komme morgen nach.“

Nach einem letzten gemeinsamen „If Only I could“-Singen zieht Sydney es wirklich durch. Um elf Kilo leichter verlässt er endgültig das Dschungelcamp in Richtung seiner so unendlich vermissten Frau.

Tatjana Gsell packt über ihre Männer aus - und Ansgar plaudert
Tatjana Gsell (l.) und Natascha Ochsenknecht halten Feuerwache und es gibt nur ein Thema: Männer. Foto: MG RTL D

Tatjana und die Männer

Nachts halten Tatjana Gsell und Natascha Ochsenknecht Feuerwache und es gibt nur ein Thema: Männer. Tatjana träumt vom idealen Mann: „…der dich unterstützt, der dir hilft und dir beisteht.“ Natascha: „Ja, ja, die Männer…“ Tatjana: „Es ist jedes Mal ein Drama.“ Natascha: „Hast du nicht einmal jemand in deinem Alter gehabt?“ Tatjana: „Doch, natürlich, wen hatte ich denn… Einer hatte Sexsucht.“ Natascha: „Oh, Gott.“ Tatjana: „Schlimm. Sowas schon mal erlebt?“ Natascha: „Nee, habe ich noch nicht erlebt.“ Tatjana: „Das wünsche ich auch keinem. Das ist ganz schlimm. Da bist du auch kaputt als Frau.“ Natascha: „Ein Jahr wart ihr zusammen?“ Tatjana: „Es war die Hölle. Der war am Anfang ganz normal und lieb und dann ging es ab, du.“

Natascha: „Und wann hast du es dann gemerkt, dass er so unterwegs ist? Aber vermutlich war er nicht nur bei dir?“ Tatjana: „Ich habe ihn in Berlin getroffen, da habe ich eine Bekannte, eine Edelnutte, und dann rief ich sie am Abend an und sage, wo bist du denn? Dann sagt sie: ´Ich bin hier gerade im Ritz-Carlton und … (Tatjana führt ihre rechte Hand leicht als Faust geballt an den Mund und bewegt sie auf und ab).“ Natascha: „Hhm, hhm…“ Tatjana: „Sage ich okay, aber nachher treffen wir uns in der Newton Bar und das war er.“ Natascha ungläubig: „Nee.“ Tatjana: „Ich habe ihn durch sie kennengelernt.“ Natascha: „Ach, so. Ah, okay.“

Tatjana Gsell packt über ihre Männer aus - und Ansgar plaudert
Foto: MG RTL D

Tatjana erzählte weiter: „Und dann hatte ich noch so einen Psycho am Start, hast du vielleicht auch mitgekriegt, der mit dem Nachtclub, dieser Schläger. Ohh, ich habe schon alles durch. Und dann hat der mich immer gestalkt. Und da er immer um das Haus herum fuhr und alles beobachtet hat, da kam ich dann zu spät zu meinem Date, da saß er schon mit einer anderen da.“ Natascha: „der… (mit der Sexsucht. Anm. der Redaktion)“ Tatjana: „Ja. Man muss immer Plan B in der Tasche haben…“ Natascha: „Das hat er gesagt?“ Tatjana: „Ja, so fing das an. Da dachte ich mir, dass kann nicht wahr sein. Ich weiß auch nicht, dann war das am Anfang nur sexuell und dann irgendwann verliebt. Da gab es in dem Penthouse ein Zimmer, so weißt du nur…“ Natascha kann es sich denken: „Ja: Ach, du Scheiße.“ Tatjana: „Da ging es ab, mein lieber Freund. Das kannst du normal gar nicht ertragen.“ Natascha: „Dass du das alles mitgemacht hast? Das muss dich doch total kaputt machen.“

Tatjana: „Aber wie. Du weißt jeden Tag schon, was du zu tun hast, es liegt dann schon auf dem Bett, was du anzuziehen hast, wie du… auszusehen hast…“ Natascha schüttelt den Kopf. Tatjana: „Und was dann abgeht…“ Natascha: „Warum hast du da nicht mal die Bremse reingehauen?“ Tatjana zuckt mit den Schultern: „Tja.“ Natascha: „Was setzt denn bei dir da aus?“ Tatjana: „Ich war da auch echt überfordert.“ Natascha: „Es ist ja oft so, dass es so schleichend ist und dann kommt man halt in die Position, dass man so gefügig ist.“ Tatjana: „Aber das braucht kein Mensch.“ Natascha: „Dann komm man halt nicht mehr so schnell raus.“

Tatjana Gsell packt über ihre Männer aus - und Ansgar plaudert
Foto: MG RTL D

Doch es gab noch mehr Männer im Leben von Tatjana. Natascha: „Und hast du noch Kontakt zum Prinzen? Tatjana: „Ferfried, nein. Gar nicht.“ Natascha: „Habt ihr richtig zusammengelebt, mit allem?“ Tatjana: „Ja, klar. Richtig zusammengelebt. Nur zum Schluss war das wirklich… Funktionieren für die Medien. Wir waren zum Schluss wie Bruder und Schwester. Aber am Anfang waren wir verliebt, aber er hat einfach nicht gepasst.“ Natascha: „Aber seine Familie fand das ja auch scheiße.“
Tatjana: „Die fand das Riesenscheiße, ja.“

Tatjana: „Er war viermal oder fünfmal verheiratet.“ Natascha: „Er?“ Tatjana: „Ja, Schwerstalkoholiker.“ Natascha: „Das hat man auch gesehen.“ Tatjana: „Aber bei mir war er trocken. War ja auch alles tot. Weißt du, wie ich das meine?“ Natascha nickt. Tatjana: „Es gehört auch irgendwie dazu und war ein Riesenproblem.“ Und weiter: „Der war ja auch hochverschuldet. Der konnte ja auch keine Miete zahlen. Habe ich auch alles gemacht… Ja, Ferfried war auch gut drauf.“ Natascha: „Aber ich glaube, du erwischst nur so Männer. Kann das sein? Die leben alle bei dir ihre Fantasien aus.“

Tatjana Gsell packt über ihre Männer aus - und Ansgar plaudert
Tatjana Gsell und Ansgar Brinkmann sprechen über Fußball. Foto: MG RTL D

Ansgar und der Fußball

Tatjana und Ansgar sitzen auf ihren Pritschen. Tatjana: „Warst du bei Eintracht Frankfurt?“ Ansgar: „Du hast von Fußball gar keine Ahnung?“ Tatjana: „Null.“ Ansgar: „Lass uns nicht über Fußball reden.“ Tatjana ruft in die Runde: „Ich weiß es nicht, war Ansgar bei der Eintracht?“ Ansgar: „Klar war ich bei der Eintracht.“ Tatjana: „Wie lange?“ Ansgar: „Zwei Jahre.“ Tatjana: „Wann war das?“ Ansgar: „1998 bis 2000. Vorher noch Dynamo, Bielefeld, Osnabrück, Münster, Gütersloh.“

Tatjana: „Wo hättest du gerne noch gespielt?“ Ansgar: „In Liverpool wäre ich gerne aufgelaufen in meinem Leben.“ Tatjana: „Und Bayern weniger?“ Ansgar: „Also sagen wir mal so: wenn die angerufen hätten, dann wäre ich vielleicht hingefahren.“ Und weiter: „Die Eintracht auf Platz zwei. Auf Champions-League-Kurs.“ Tatjana: „Die hat sich echt gemacht.“ Ansgar: „Mit den Möglichkeiten… also Eintracht hat Möglichkeiten, aber im Vergleich zu 6, 7, 8 oder 9 anderen Mannschaften da oben… Respekt!“ Und weiter: „Ganz komisch, wenn du mal, was Fußballergebnisse betrifft, so out of order bist. Ich schaue auf den Fußball generell. Erste, zweite und dritte Liga… Nein, die Ergebnisse, das fehlt mir schon.“

Matthias: „Dann gehen wir mal zur Eintracht, aber nur in die VIP-Lounge mit Speisen und Getränken. Dann bin ich sofort dabei.“ Ansgar: „Das sollte ich hinbekommen, aber ich komme dann nach dem Spiel, denn während des Spiels kann ich da oben nicht sitzen. Wenn ich beim Fußball bin, dann will ich jede Szene mitbekommen und will das Spiel sehen. Und danach können mir alle kommen mit Kreuzfahrt und Oma und Opa und wo wir Heute Abend Essen gehen. Aber okay, Fußball ist Unterhaltung und meinen Segen haben sie.“