Mittwoch, 07. Februar 2018, 22:26 Uhr

Evangeline Lilly: "Wir haben den Glauben verloren. Und das zu Recht"

Evangeline Lilly findet nicht, dass Oprah Winfrey US-Präsidentin werden sollte. Die 38-Jährige „Ant-Man“-Schauspielerin hat auf Instagram ein ernstes Statement zur Präsidentenwahl veröffentlicht. Darin weist sie alle an, „vorsichtig“ zu sein und niemandem vorschnell sein Vertrauen auszusprechen.

Evangeline Lilly: "Wir haben den Glauben verloren. Und das zu Recht"
Evangeline Lilly mit Kollegen Michael Douglas. Foto: Apega/WENN.com

„Ein Gespräch über unsere gegenwärtige politische Kultur… auf beiden Seiten, Republikaner wie Demokraten. Trump, Oprah… wem auch immer aus der Promiwelt wir unser Vertrauen schenken… Ich glaube an diese Welt der Vorsicht. Ich glaube nicht, dass einfach irgendjemand, der gut reden kann oder tolle Ideen hat, in der Lage ist, eine Nation zu führen. Es hat nämlich einen Grund, wieso wir uns woanders umschauen. Wir haben völlig den Glauben in unsere Politiker verloren. Und das zu Recht…“, schreibt die 38-Jährige.

Absage an Präsidentschaft

Ihren Standpunkt macht die ‚Lost‘-Darstellerin mit folgenden Worten klar: „Ich glaube an Erfahrung. Dahinter steckt Bedeutung und Wert. Aber wir brauchen eine neue Perspektive. Kann diese von innerhalb eines politischen Systems kommen??? Wer sind die Politiker, die aus der Asche dieses kaputten Systems aufsteigen und den Weg für ein neues ebnen? #alwayswondering #pondering #thinkingitthrough# HollywoodDoesntHoldAllTheAnswers“.

Oprah wurde von vielen dazu ermutigt, sich 2020 als Präsidentschaftskandidatin aufstellen zu lassen, nachdem sie bei den Golden Globes mit ihrer inspirierenden Rede alle beeindruckte. Die Talk-Queen selbst jedoch erklärte kürzlich, keine politischen Ambitionen zu hegen. „Ich habe nicht die passende DNA dafür. Ich habe mich kürzlich mit jemandem getroffen, der meinte, dass er mir mit einer Kampagne helfen würde. Aber es ist nichts für mich“, sagte sie gegenüber ‚InStyle‘.