Mittwoch, 07. Februar 2018, 21:49 Uhr

Timothée Chalamet: Geiler Typ, schwieriger Name

Timothée Chalamet findet seinen Namen „protzig“. Der ‚Call Me By Your Name‘-Darsteller ist spätestens seit seiner Oscar-Nominierung in aller Munde und bereitet dabei unverschuldet Schwierigkeiten. Sein französischer Name wird nämlich selten richtig ausgesprochen, was den jungen Schauspieler jedoch nicht stört.

Timothée Chalamet: Geiler Typ, schwieriger Name
Foto: KIKA/WENN.com

Im Interview mit Frank Ocean für ‚V Man‘ erzählt der 22-Jährige: „Mein ganzes Leben lang habe ich mich Timmy genannt, aber als ich älter geworden bin, klang Timmy wie ein Kindername und seitdem nenne ich mich Timothée. Ich habe auch Timo und Tim ausprobiert. Die richtige Aussprache ist Timo-tay, aber ich kann die Leute doch nicht bitten, mich so zu nennen; das wäre viel zu protzig. Mein Vater kommt aus Frankreich, daher die französische Schreibweise, aber es sieht nach einer zu großen Pflicht aus zu verlangen, mich so zu nennen.“

„In Italienisch zu schauspielern war hart“

Seine Englisch- und Französisch-Kenntnisse halfen dem Oscar-Anwärter allerdings auch nicht bei den Dreharbeiten zu ‚Call Me By Your Name‘.

Hierfür musste Chalamet zusätzlich lernen, Italienisch zu sprechen, was den Schauspieler vor eine große Herausforderung stellte: „Sehr viel von ‚Call Me By Your Name‘ ist stumm und findet rein physisch statt; es ist ein Hin und Her. In Italienisch zu schauspielern war hart: Ich habe versucht, auswendig zu lernen, wie die Zeilen klingen und die Betonungen und Eigenheiten zu erwischen, damit der Text auch für Italiener echt klingt. Wir hatten jemanden am Set, der mich verbessern konnte.“