Donnerstag, 08. Februar 2018, 23:03 Uhr

Opernball: Lugner mit Melanie und Glööckler mit Sturmfrisur

In Wien ist der 62. Opernball eröffnet worden. Rund 5000 Gäste, darunter Prominente aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, folgten dem Spektakel am Donnerstagabend. Mittendrin – wie immer: Herr Lugner (85) mit seiner hochkarätigen Begleitung.

Opernball: Lugner mit Melanie und Glööckler mit Sturmfrisur
Die US-amerikanische Schauspielerin Melanie Griffith und Richard Lugner. Foto: Herbert P. Oczeret, APA

Vorhang auf für Österreichs glanzvollsten Ball: Der Opernball ist nach alter Tradition von 144 Debütantenpaaren eröffnet worden.
Die Polka „Stürmisch in Lieb und Tanz“ von Johann Strauß Sohn war die musikalische Untermalung der Eröffnungs-Choreografie. Rund 5000 Gäste, darunter Prominente aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, folgten dem Spektakel in der zum gewaltigen Tanzsaal umgebauten Oper. Mit dem traditionellen Ausruf „Alles Walzer“ sollten die Besucher anschließend auf die Tanzfläche gebeten werden.

Opernball: Lugner mit Melanie und Glööckler mit Sturmfrisur
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz mit Freundin Susanne Thier und Autorin Waris Dirie. Foto: Roland Schlager, APA

Femen-Aktivistin abgeführt

Unter den Gästen waren Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen und als sein Gast das ukrainische Staatsoberhaupt Petro Poroschenko. Für Aufsehen sorgte eine Femen-Aktivistin, die am Roten Teppich vor dem Opernhaus gegen den Besuch von Poroschenko mit entblößtem Oberkörper protestierte. Die 25-jährige Aktivistin wurde von der Polizei abgeführt. Sie soll wegen Anstandsverletzung angezeigt werden.

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz hatte unter anderem die ehemalige UN-Sonderbotschafterin und Menschenrechtsaktivistin Waris Dirie eingeladen. In der Loge des Unternehmers Richard „Mörtel“ Lugner verfolgte die US-Schauspielerin Melanie Griffith (60) das Geschehen. Unter den Ballbesuchern waren auch der Schauspieler Heiner Lauterbach und – mit besonders auffälliger Sturmfrisur – der Designer Harald Glööckler. (dpa/KT)

Gepostet von Harald Glöckler am Donnerstag, 8. Februar 2018