Samstag, 10. Februar 2018, 9:34 Uhr

Kate Upton: „Die Probleme liegen viel tiefer“

Kate Upton erklärt, dass sich die Modebranche von Grund auf ändern muss, um sexuelles Fehlverhalten in Zukunft zu vermeiden. Die 25-Jährige beschuldigte den Guess-Co-Gründer Paul Marciano, sich ihr gegenüber unangebracht verhalten zu haben.

Kate Upton: „Die Probleme liegen viel tiefer“
Foto: FayesVision/WENN.com

Noch immer kann sie nicht fassen, dass er sich so viele Jahre lang an der Spitze gehalten hat und mit allem durchgekommen ist. Doch das Feuern einer Einzelperson hält das Model für nicht sehr sinnvoll, da sich langfristig so nichts ändere. „Ich denke, dass Wandel von oben kommt, aber er ist dort jetzt schon jahrelang, also braucht es mehr, als nur ihn zu feuern, um die Kultur innerhalb der Büros zu ändern“, so der Star.

Struktur muss sich ändern

Die Schauspielerin offenbart im Gespräch mit ‚TMZ‘ weiter, dass sie bereit wäre, wieder für die Marke zu arbeiten – doch erst, wenn sich die grundlegende Struktur gewandelt habe. „Es braucht viele Änderungen, bevor ich es je wieder in Betracht ziehen würde, mit ihnen zu arbeiten“, stellt die schöne Blondine klar. Auf die Frage, ob sie einen Ratschlag für die Frauen habe, die derzeit bei Guess arbeiten, sagt sie: „Viel Glück.“

Upton hatte die Vorwürfe gegen den Designer letzte Woche auf Twitter öffentlich gemacht. Gegenüber dem ‚Time‘-Magazin schilderte sie dann ihre erste Begegnung mit Marciano ausführlicher und erklärte, dass er ihre Brüste „gewaltsam“ begrapschte. „Er hat angefangen, sie zu befühlen – mit ihnen zu spielen. Nachdem ich ihn weggedrängt habe, sagte er ‚Ich stelle sicher, dass sie echt sind'“, so der schockierend offene Bericht. Marciano selbst wies die Vorwürfe von sich und erklärte: „Ich werde es keinem erlauben, mich zu diffamieren und meinen Ruf zu beeinträchtigen.“