Samstag, 10. Februar 2018, 13:47 Uhr

Scheidung von Brad Pitt und Angelina Jolie ein öffentliches Spektakel?

Womöglich legen Angelina Jolie und Brad Pitt nicht viel Wert auf Privatsphäre hinsichtlich ihrer Scheidung. Wie die US-Website „Radar Online“ durch Gerichtsdokumente „exklusiv“ erfahren haben will, sollen die beiden Hollywoodstars darin zugestimmt haben, die Öffentlichkeit am Scheidungsverfahren teilhaben zu lassen.

Scheidung von Brad Pitt und Angelina Jolie ein öffentliches Spektakel?
Foto: Brian To/WENN.com

Laut den Gerichtsdokumenten wird der pensionierte Richter John W. Ouderkirk den Vorsitz bei der Scheidung des Skandal-Pärchens haben. Er wird den Fall bis zum 31. Dezember dieses Jahres verhandeln.

Alle außergerichtlichen Angelegenheiten und verschiedene Anträge, die beim Gericht eingereicht werden, sollen offenbar auch die öffentlichen Medien und Klatschblätter erhalten. Außerdem wird die Presse während der Anhörungen dabei sein können. Das Verfahren wird also vollständig der Öffentlichkeit zur Schau gestellt – „ohne Einschränkung von Anwesenheit, was aber nicht möglich wäre, wenn das Verfahren in einem Gerichtsgebäude stattfinden würde.“

Öffentliche Sitzungen?

Die Verhandlungen werden offenbar an einem „Ort stattfinden, der für die Öffentlichkeit leicht zugänglich ist, mit geeigneten Sitzplätzen, für diejenigen, die sich vorher dafür anmelden, an den Anhörungen teilzunehmen.“

Aber: Pitt (54) und Jolie (42) können jedoch noch immer entscheiden, ob sie zum Beispiel Vertraulichkeitsvereinbarungen vom Richter genauso behandeln lassen – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Die Ehe des Schauspielerpaares brach 2016 nach 12 Jahren Beziehung auseinander. Anstoß soll ein Wutanfall Brads gewesen sein, als er während eines Fluges mit dem Privatjet den gemeinsam Sohn Maddox geschlagen haben soll. Daraufhin hätte Angelia Jolie die Scheidung gewollt. Das Paar hat sechs gemeinsame Kinder, Maddox (16), Pax (13), Zahara (12), Siloh (11) und die Zwillinge Knox und Vivienne (9). (SV)