Dienstag, 13. Februar 2018, 11:46 Uhr

Ed Sheeran: Film hat auf der Berlinale Premiere

Briten-Popstar Ed Sheeran tritt ab März rund um den Globus in großen Stadien auf. Das gibt einen besonderen Thrill, sagt er – und lobt in einem aktuellen nterview seine deutschen Anhänger.

Ed Sheeran: Film hat auf der Berlinale Premiere
Foto: Murray Pictures Limited 2018

Der 26-jährige, frisch verlobte Sänger („Perfect“) schwärmt von seinen deutschen Fans. Der Auftritt im Berliner Olympiastadion im Juli sei besonders für ihn, sagte Sheeran der Deutschen Presse-Agentur. „Immer, wenn ich in Berlin bin, fahre ich daran vorbei und bin sehr aufgeregt, dort aufzutreten.“

Die deutschen Fans seien wahrscheinlich die treuesten der Welt. „Sie sind echte Musikliebhaber: Sie hören zu an den Stellen, an denen sie zuhören sollen, und sie kreischen dann, wenn sie es sollen.“

Ed Sheeran: Film hat auf der Berlinale Premiere
Foto: Murray Pictures Limited 2018

Ed Sheeran hautnah in 84 Minuten

Bei der Berlinale hat Sheeran einen besonderen Platz im Programm: Bei dem Filmfestival hat am 23. Februar eine 84-minütige Doku über den Briten Weltpremiere. Regie bei „Songwriter“ führte Sheerans Cousin Murray Cummings. Sie zeigt Sheeran hautnah, im verschwitzten T-Shirt nach einem Auftritt, fernab der tobenden Fans, fernab der Bühne. Das sehr persönliche Porträt begleitet den bescheidenen Star in seinem kreativen Prozess und zeigt, wie aus dem Nichts ein Lied entstehen kann, das Millionen begeistert. Vom frühmorgendlichen Jammen im Garten zum fertigen Song, vom ersten Akkord zum ausgefeilten Text.

Ed Sheeran: Film hat auf der Berlinale Premiere
Foto: Murray Pictures Limited 2018

Die Anspannung bei Aufnahmen in den legendären Abbey Road Studios, die Zusammenarbeit mit dem Produzenten Benny Blanco, mit dem Ed auf der „Queen Mary 2“ den Ozean überquert, weil Benny Angst vorm Fliegen hat, der Besuch in der ehemaligen Highschool bei seinem ersten musikalischen Mentor: Cummings lässt die Menschen erzählen, die Ed am besten kennen. Er zeigt Fotos und Familie, setzt aus eigenen Erinnerungen und entlang der Stationen der Entwicklung ein Bild des Musikbesessenen zusammen.

Der Film lässt den Starrummel außen vor, den kennen wir zu Genüge. Er konzentriert sich auf die intensive Arbeit am aktuellen Album im kalifornischen Kreativ-Quartier und gibt intime Einblicke in das Wirken des Musikers zwischen künstlerischem Anspruch und den Forderungen der Musikindustrie. Und das macht ihn so anders. (dpa/KT)