Donnerstag, 15. Februar 2018, 9:26 Uhr

Freshtorge und das Problem "YouTuber"

Sein erstes Video drehte er noch im Kinderzimmer seiner Eltern. Inzwischen ist Freshtorge einer der großen YouTube-Stars in Deutschland. Seine „Zunft“ sieht er erstaunlicherweise durchaus kritisch.

Freshtorge und das Problem "YouTuber"
Foto: AEDT/WENN.com

Comedian Freshtorge (eigentlich Torge Oelrich) blickt kritisch auf das, was andere Social-Media-Stars veröffentlichen. „Wenn man sich überlegt, was einige YouTuber so für Klicks alles machen, das ist ja wirklich gruselig“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Der 29-Jährige erwähnte den Fall des US-YouTubers Logan Paul, der ein Video veröffentlich hatte, in dem die Leiche eines Mannes zu sehen war, der sich selbst das Leben genommen hatte. „Moral und Ethik spielt gar keine Rolle mehr bei einigen YouTubern“, stellt der Comedian fest.

Freshtorge und das Problem "YouTuber"
Freshtorge mit Sonja Gerhard in „Heilstätten“

Gastspiel in „Heilstätten“

In Anfragen wegen Drehgenehmigungen vermeide er das Wort „YouTuber“, gibt er zu. „Ich wollte in einem Trampolinpark drehen und die haben gesagt: ‚Tut mir leid, wir hatten schon zwei YouTuber hier vor einigen Monaten und das wollen wir nicht nochmal haben‘.“ Da frage er sich, „was die da gemacht haben“. Allerdings gebe es natürlich unter Social-Media-Stars auch viele „bodenständige, sympathische Leute“.

Im neuen deutschen Gruselfilm „Heilstätten“, der am 22. Februar in den deutschen Kinos anläuft, spielt Freshtorge übrigens eine kleine Rolle – die eines YouTubers. (dpa/KT)