Sonntag, 25. Februar 2018, 13:26 Uhr

Felix Jaehn: Karriere begann in Neuseeland

Felix Jaehn hatte seinen Durchbruch 2014 mit dem Lied „Cheerleader“, das nicht nur in Deutschland an die Spitze der Charts kletterte, sondern auch in den USA. Letzte Woche veröffentlichte er sein erstes Album „I“.

Felix Jaehn: Karriere begann in Neuseeland
Süß: Felix Jaehn in der NDR Talkshow in Hamburg. foto: Starpress/WENN.com

Der DJ und Musikproduzent hält sich für einen schlechten Sänger. „Ich habe Schreiknötchen auf den Stimmbändern, deshalb schließen die nicht richtig und ich werde schnell heiser“, sagte der 23-Jährige am Sonntag dem privaten Rundfunksender Hit Radio FFH in Bad Vilbel. „Ich war ein kleines Schreikind, vermutlich kommt das daher.“

Mit sieben Jahren habe er begonnen, Geige zu spielen – obwohl er aus einem Elternhaus komme, in dem es nicht mal einen Plattenspieler gebe: „Meine Eltern, ich hoffe, sie nehmen es mir nicht übel, sind komplett unmusikalisch.“ Mit einem Schüleraustausch sei er dann als 15-Jähriger nach Neuseeland gereist und habe dort begonnen, als DJ aufzulegen. „Die Karriere ging los auf Geburtstagspartys“, sagte der Mecklenburger.

Outing im Zeit-Magazin

Der Star-DJ verriet diese Woche, dass er sich von beiden Geschlechtern angezogen fühlt. Bisher hat der junge Musiker ungern über sein Privatleben gesprochen. Wenn er mit Fragen über sein Liebesleben oder eine mögliche Freundin gelöchert wurde, wich der 23-Jährige stets aus. Im offenen Interview mit dem ‚Zeit-Magazin‘ offenbart der Produzent, dass er bisexuell sei.

„[Mein Song ‚Don’t Say Love‘] handelt von einer Situation, die ich vor einigen Jahren mit einem Mädchen erlebt habe. Ich merkte damals, dass sie mehr von mir wollte, aber ich hatte Zweifel, ihr gerecht werden zu können. Denn ich wusste, dass ich auch Jungs gut finde und mich genauso gut in einen Mann verlieben könnte“, verrät Jaehn.

Felix Jaehn: Karriere begann in Neuseeland
Foto: Starpress/WENN.com

Und nachdem die Frage nach seiner Sexualität nun vom Tisch ist, hofft der DJ endlich eine feste Beziehung eingehen zu können. Er wünscht sich: „Jetzt träume ich davon, den Menschen zu finden, mit dem ich mein Leben teilen möchte, egal, ob Mann oder Frau. Und davon, dass alle, denen es so geht wie mir, auf ähnlich viel Offenheit und Verständnis stoßen werden wie ich.“ (dpa/KT/Bang)