Dienstag, 27. Februar 2018, 15:29 Uhr

Donald Glover: Alle nur noch geldgierig?

Donald Glover denkt nicht, dass die Menschen in der Musikindustrie „gute Absichten“ haben. Der ‚Redbone‘-Interpret und Schauspieler wird nach dem nächsten Album seine Kunstfigur Childish Gambino beerdigen. Sein Ausflug in die Musikbranche hat den 33-Jährigen nicht immer glücklich gemacht.

Donald Glover: Alle nur noch geldgierig?
Foto: Apega/WENN.com

Gegenüber dem ‚New Yorker‘-Magazin betont er: „Bevor mein Album herausgekommen ist, wollte ich, dass die Menschen mich mögen und meine guten Absichten erkennen. Dann habe ich gemerkt, dass keiner gute Absichten hat – wir haben alle nur Anreize.“ Besonders bei seinen Label-Bossen will Glover eine schiere Geldgier erkannt haben. In diesem Jahr räumte Glover bereits den begehrten Preis für die beste traditionelle R&B-Performance bei den Grammy Awards ab.

„Schlussstriche sind wichtig für Fortschritt“

Der Musiker freute sich, dass er seine Musikkarriere mit einem derartigen Knall abschließen kann. Nach der Zeremonie erklärte er: „Ich schätze diesen [Preis] wirklich sehr. Ich arbeite gerade an einem anderen Projekt. Aber ich mag Schlussstriche, ich denke sie sind wichtig für Fortschritt. Ich denke, wenn viele Dinge einfach Todesklauseln hätten, hätten wir weit weniger Probleme auf der Welt. Ich denke, Schlussstriche sind gut, weil sie die Dinge dazu zwingen, besser zu werden.“