Donnerstag, 01. März 2018, 13:27 Uhr

Kate Upton: Das hier passt ihr gar nicht

Kate Upton will kein Teil der Guess-Untersuchung von Paul Marciano sein. Die Modelschönheit hatte den Designer beschuldigt, sie im Juli 2010 sexuell belästigt zu haben, als sie für die Lingerie-Kampagne des Modeunternehmens vor der Kamera stand.

Kate Upton: Das hier passt ihr gar nicht
Foto: Patricia Schlein/WENN.com

Die Marke kündigte daraufhin eine interne Untersuchung des Falles an. Die 25-Jährige will davon jedoch nichts wissen. Auf Twitter schrieb sie aufgebracht: „Ich habe gerade erfahren, dass Guess Paul Marcianos PERSÖNLICHEN Anwalt beauftragt hat, ihre interne ‚Untersuchung‘ durchzuführen. Ich bin wirklich entmutigt, erfahren zu haben, dass Guess diesen Machtmissbrauch und dieses sexuelle Fehlverhalten (gegenüber mehreren Frauen) auf so eine Art und Weise behandelt.“

Sie selbst habe ihre Geschichte geteilt, um „langfristige Veränderung auf den höchsten Ebenen der Industrie und der Firmenleiter“ zu erreichen. „Ich wollte außerdem andere ermutigen, ihre Geschichten zu teilen, um für einen Wandel einzustehen – ob als Opfer oder als Zeuge dieses Verhaltens“, erklärt die Blondine. Das Verhalten von Guess sei „extrem enttäuschend und erschütternd“.

Bewegung ist nicht nur Schall und Rauch

Der Star fügt hinzu: „Die #MeToo-Bewegung ist nicht nur Schall und Rauch oder für Firmen-PR-Tricks gedacht oder dazu da, Aktionäre zu beeindrucken – es ist ein Aufruf, WIRKLICHE Veränderung zu erreichen. Eine Untersuchung auf diese Weise durchzuführen, wirkt wie ein Trick und ist ein klares Zeichen für mich, dass Guess diese Vorwürfe nicht ernst nimmt oder Veränderungen auf den höchsten Ebenen bewirken will.“ Erst wenn die Marke eine „wirklich unabhängige“ Investigation durchführen lassen, wolle sie ihre Hilfe anbieten. (Bang)