Freitag, 02. März 2018, 8:57 Uhr

Salma Hayek: Penélope Cruz war enttäuscht von ihr

Salma Hayek zog mit ihrem Schweigen über Harvey Weinstein den Ärger von Penélope Cruz auf sich. Die 51-Jährige wurde eigenen Aussagen zufolge 2002 am Set von ‚Frida‘ von dem Filmproduzenten sexuell belästigt. Doch erst letztes Jahr entschloss sich die Schauspielerin dazu, über Weinstein auszupacken – nachdem andere Stars bereits ähnliche Geschichten enthüllt hatten.

Salma Hayek: Penélope Cruz war enttäuscht von ihr
Salma Hayek. Foto: FayesVision/WENN.com

Ihre enge Freundin Penélope Cruz sah es jedoch gar nicht gerne, dass Salma den Vorfall so lange mit sich herumtrug und sich ihr nicht anvertraute. „Penélope war wirklich sauer auf mich, weil ich es ihr nicht gesagt habe, als es passiert ist. Aber, wisst ihr, ich habe nicht realisiert, dass Harvey es auch anderen Leuten antut, daher dachte ich: ‚Wieso sollte ich jemandem Mist an den Hals werfen und dies die professionelle Beziehung zu ihm beeinflussen lassen?‘ Zu der Zeit hat Harvey die besten Filme gemacht“, erklärt die ‚Kindsköpfe‘-Darstellerin.

Ashley Judd hat Stein ins Rollen gebracht

Im Interview mit Ashley Judd, die als eine der ersten Frauen ihre Geschichte über Weinstein öffentlich machte, gesteht Salma dem ‚Town and Country‘-Magazin: „Es hat in meinem Kopf ein paar Monate gedauert, weil ich es noch nie jemandem erzählt hatte. Allein der Gedanke daran hat mich emotional geschwächt. Und es hat mich schon so stark getroffen, wenn ich nur daran gedacht habe, also wieso sollte ich es laut aussprechen? Die schwerste Sache war, es meinem Mann zu erzählen, weil ich sagen musste ‚Oh, Harvey war ein brutaler Kerl‘, aber ich habe ihm nie alles erzählt.“

Zu dem Schritt habe sie schließlich Ashleys Mut und Offenheit inspiriert: „Wenn es dich nicht gegeben hätte, wäre diese Geschichte nie ans Licht gekommen.“