Sonntag, 04. März 2018, 10:56 Uhr

Waldemar Hartmann will zur WM bei Facebook und Instagram auftauchen

Der Fußball lässt Waldemar Hartmann offenbar so gar nicht los. Kurz vor seinem 70. Geburtstag sagte er, dass ein Weg noch nicht zu Ende sei.

Waldemar Hartmann will zur WM bei Facebook und Instagram auftauchen
Hartmann bei einem Pokertermin im November. Foto: AEDT/WENN.com

Der 69-jährige Moderator mit Deutsch-Schweizer Doppel-Staatsbürgerschaft geht allerdings mit der Zeit. Zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland im Sommer 2018 will der ehemalige ARD-Mann bei einem Startup auf Facebook und Instagram loslegen. Ob er User ziehen kann muss sich allerdings noch zeigen.

„Ich merke, dass du immer Journalist bleibst“, sagte Hartmann der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Außerdem: Erfahrung gibt es nicht im Schnellkurs und ich habe noch was zu sagen. Das Netz darf man nicht Hatern und Bekloppten überlassen“. Der Fußballexperte wird am 10. März 70 Jahre alt. Doch Sein Weg sei noch nicht zu Ende. „Es geht erst los.“ Schon seit Sommer letzten Jahres wurde um ein Hartmannsches Comeback gemunkelt. Im Juni sagte „Waldi“ der ‚Märkischen Allgemeinen‘: „Man soll ja nie ,nie“ sagen. Ich bin da derzeit in guten Gesprächen mit zwei Sendern“

Gegen wen sollen wir denn ausscheiden?

Über die WM-Aussichten für die deutschen Fußballer hat Hartmann natürlich auch eine Meinung: „Die haben sicherlich eine große Chance, weil die anderen auch nur mit Wasser kochen. Gegen wen sollen wir ausscheiden? Unsere Angstgegner, Holland und Italien, sind nicht dabei. Die Brasilianer und Argentinier spielen eine weitaus geringere Rolle. Ich sehe Frankreich knapp vorn, vielleicht kriegen die Spanier auch noch die Kurve.“

2012 war Waldemar Hartmann bei der ARD gekündigt worden. Auf Seiner Homepage begrüßt er die Besucher so überschwänglich: „Seit ich im November 2015 nach Berlin gezogen bin, hat mein eher als ruhigeres Rentnerleben geplantes Dasein in der Hauptstadt plötzlich richtig Fahrt aufgenommen. Alte Kontakte wurden neu belebt, zahlreiche andere erst neu geknüpft. Nicht nur im für mich ja so gewohnten Umfeld des Sports, vielmehr jetzt mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft oder Unterhaltungsbranche. Fußball verbindet eben alle“.

Am 13. März wird er wohl mehr verraten über seine Pläne. Dann sitzt er bei Markus Lanz. (dpa/KT)