Dienstag, 06. März 2018, 11:05 Uhr

Detlef Soost spricht über seine schlimme Kindheit

Detlef Soost spricht über seine tragische Kindheit. Der beliebte Choreograph, der vor allem durch die Sendung ‚Popstars‘ und doiverse andere Formate auf ProSieben bekannt geworden war, hatte es als Kind nicht leicht.

Detlef Soost spricht über seine schlimme Kindheit
Kate Hall, Detlef D. Soost, Ayana, Carlos. Foto: AEDT/WENN.com

So sei seine Mutter depressiv gewesen und sein Vater habe sich nicht um ihn gekümmert. „Er hat sich einfach nie für mich interessiert“, erzählt Detlef in der RTL-Sendung ‚Undercover Boss‘, die am Dienstag (5. März), ausgestrahlt wurde. Deshalb musste der heute 47-Jährige schließlich ins Heim. Dort habe er fünf Jahre lang leben müssen. Bereits vor einiger Zeit öffnete sich der Tanztrainer gegenüber ‚RTL Exklusiv‘, damals erzählte er: „Wenn du als Vierjähriger nach Hause kommst und deine Mutter in der Küche auf dem Boden liegt, inmitten von Alkohol-Flaschen und Tabletten-Schachteln, ist das schon hart“, sagt der Fitnesstrainer über seine Kindheit.

Mutter litt an Depressionen

Seine Mutter litt an einer manischen Depression und erlitt nach dem Aus ihrer Ehe einen Zusammenbruch. Für ihren kleinen Sohn blieb dabei nur wenig Zeit. „Einmal habe ich eine ganze Packung rohe Eier einzeln in der Küche an die Wand geschmissen und dabei geschrien, einfach damit mich jemand hört“, erinnert sich der Fitness-Coach.

Deshalb liegt es ihm nun besonders am Herzen, für andere da zu sein, sie zu unterstützen und sich für sie einzusetzen. Nicht zuletzt für seine drei eigenen Kinder und seine Ehefrau, Sängerin Kate Hall.