Donnerstag, 08. März 2018, 13:16 Uhr

"Das Ding des Jahres": Wie geht's weiter, Stefan Raab?

Wird es mit der Sendung „Das Ding des Jahres“ in einer neuen Staffel weitergehen? Das ist noch nicht geklärt. An diesem Samstag ist erst einmal Schluss mit der ersten Staffel.

"Das Ding des Jahres": Wie geht's weiter, Stefan Raab?
TV-Ikone Stefan Raab sucht „Das Ding des Jahres“. Foto: Matthias Balk

ProSieben will nach dem Finale der Show „Das Ding des Jahres“ mit dem TV-Produzenten Stefan Raab (51) Gespräche über die Zukunft der Sendung führen. Das kündigte ProSieben heute an.

„Jetzt freuen wir uns erstmal auf ein tolles Live-Finale am Samstag und darauf, welche Erfindung die Zuschauer zum ersten „Das Ding des Jahres“ küren“, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. „Danach besprechen wir mit dem Produzenten Raab TV, wie es weitergeht.“

"Das Ding des Jahres": Wie geht's weiter, Stefan Raab?
Foto: ProSieben/Willi Weber

Im Finale am kommenden Samstag (20.15 Uhr) werden acht Erfindungen, die die Vorrunden als Sieger überstanden, dem Publikum vorgestellt und zur Abstimmung gebracht. Eine von ihnen wird „Das Ding des Jahres“. Die „Erfindungen“ hatten unserer Ansicht nach teils das Niveau einer Tüftler- und Bastlermesse, wie man sie aus der Schule kennt.

Dinge, die man nie vermisst hat

Unter anderem bewerben sich ein App-gesteuertes Modellauto, ein tropffreier Trichter namens „Drychter“, ein magnetischer Multifunktions-Trinkbecher, ein faltbarer Anhänger, die kuschelige Schlafsack- Decken-Kombi „Huggle, und eine Zehn-Sekunden-Zahnbürste.

"Das Ding des Jahres": Wie geht's weiter, Stefan Raab?
Foto: ProSieben/Willi Weber

Der Sieger erhält ein Werbebudget von 2,5 Millionen Euro, um auf den ProSiebenSat.1-Sendern seine Erfindung anzupreisen. Vier Werbeagenturen konzipieren und produzieren exklusive Werbespots mit den Erfindern, die während des Live-Finales zum ersten Mal zu sehen sein sollen.

ProSieben zeigt sich mit der Entwicklung der Show seit Januar jedenfalls zufrieden, weil durchschnittlich 11,4 Prozent der bevorzugten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer jede Ausgabe sahen. Insgesamt saßen jedes Mal 1,5 Millionen Zuschauer vor den Fernsehern. Das ist in der Tat nicht schlecht. Aber sicher könnte man die Qualität der „Erfindungen“ auf ein professionelleres Level haben. (dpa/KT)