Donnerstag, 08. März 2018, 17:50 Uhr

Michael B. Jordan geht unter die Gerechtigkeitsfanatiker

Michael B. Jordan verkündet, in Zukunft nur noch Projekte anzunehmen, dessen Arbeitsverträge die ‚Inclusion Rider‘-Klausel enthalten.

Michael B. Jordan geht unter die Gerechtigkeitsfanatiker
Michael B. Jordan. Foto: JRP/WENN

Die Klausel mit dem Namen ‚Inclusion Rider‘ dient dazu, die Vielfalt der Schauspieler an einem Film-Set zu fördern. Dadurch soll für ein ausgeglichenes Verhältnis von Männern, Frauen und Menschen mit verschiedenen Hautfarben am Set gesorgt werden. Die Aufmerksamkeit um besagte Klausel in Arbeitsverträgen von Schauspielern nahm zu, als die Schauspielerin Frances McDormand die Thematik öffentlich auf der Oscar-Verleihung vergangenen Sonntag (04. März) ansprach.

Die Oscar-Gewinnerin bat alle Frauen im Raum aufzustehen, während sie verkündete: „Sehen Sie sich um, meine Damen und Herren, denn alle die wir hier stehen, haben Geschichten und Projekte, die finanziert werden müssen. Sprechen Sie nicht mit uns auf der Party heute Abend, sondern vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Einen Termin in einem Büro. Ob in Ihrem oder unserem Büro ist dabei völlig egal, wir kommen auch gerne bei Ihnen vorbei und erzählen Ihnen von unseren Projekten. Ich habe nur zwei Wörter für sie: ‚Inclusion Riders'“

 Frances McDormand
Frances McDormand. Foto: John Farrell / A.M.P.A.S.

Inspiriert von Frances McDormand

Diese Ansprache schien vor allem den ‚Black Panther‘- Schauspieler Michael B. Jordan zum Umdenken angeregt zu haben, so teilte er auf Instagram mit: „Zur Unterstützung der Frauen und Männern, die diesen Kampf hier anführen, verkünde ich mit diesem Post, dass ich und meine Produktionsfirma Outlier Society die ‚Inclusion Rider‘-Klausel ab sofort für alle unsere anstehenden Projekte nutzen werden.“