Samstag, 10. März 2018, 19:18 Uhr

Samuel Koch im Drama "Draußen in meinem Kopf": Erster Trailer

Am 26. April startet in den deutschen Kinos „Draußen in meinem Kopf“ mit Samuel Koch in der Hauptrolle. Es ist seine erste große Kino-Hauptrolle, hach einem kleinen Abstecher in Til Schweigers „Honig im Kopf“.

Samuel Koch im Drama "Draußen in meinem Kopf": Erster Trailer
Foto: Salzgeber

Für die Entwicklung der Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 2001 beruht, wurde Drehbuchautorin und Regisseurin Eibe Maleen Krebs zusammen mit ihrem Co-Autor Andreas Keck mit dem Wim-Wenders-Stipendium zur Förderung innovativer filmischer Erzählkunst ausgezeichnet.

Durch Krebs‘ feinfühlige Regie, das berührende Schauspiel von Samuel Koch und Nils Hohenhövel, für die es beide die erste Kinohauptrolle ist, und die intime Bildgestaltung der vielfach ausgezeichneten Kamerafrau Judith Kaufmann („Scherbentanz“, „Die Fremde“) entsteht aus der vermeintlichen Enge von Svens Pflegezimmer ein von allen Fesseln befreiter Film über Vertrauen und Freundschaft.

Darum geht’s

Christoph beginnt sein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Pflegeheim als persönlicher Betreuer des 28-jährigen Sven. Der schwerkranke junge Mann leidet an Muskeldystrophie, das Pflegezimmer ist sein Mikrokosmos, den er seit Jahren souverän lenkt. Svens Humor wirkt fremdartig und bedrohlich, was auch Christoph sofort zu spüren bekommt. Aber nach der ersten „Willkommenskrise“ lässt Sven Christoph allmählich in seine Welt hinein.

Er beginnt sich zu öffnen, und die beiden jungen Männer freunden sich immer mehr an. Echte Nähe und Vertrautheit entstehen, sodass Sven Christoph seinen innigsten Wunsch anvertraut: Sterbehilfe…

Samuel Koch im Drama "Draußen in meinem Kopf": Erster Trailer
Foto: Salzgeber

Unkomplizierter Hauptdarsteller

Über die Dreharbeiten mit Samuel Koch, der nach seinem verhängnisvollen Unfall bei ‚Wetten, dass…?“ im Dezember 2010 querschznittsgelähmt ist, verriet die Regisseurin: „Natürlich gab es beim Dreh mit Samuel spezielle Dinge, auf die wir achten mussten – ebenerdige Aufenthaltsräume, ein rollstuhlgerechtes Set. Da Samuels Körper seine Temperatur nicht selber regeln kann, waren oft Heizstrahler am Set. Obwohl wir im Winter gedreht haben, war es dadurch oft sommerlich warm, und wir haben T-Shirts getragen. Im Studio zu drehen, hat diesbezüglich vieles leichter gemacht. Außerdem ist Samuel sehr unkompliziert, und er nimmt die Dinge sportlich. Wir haben uns, glaube ich, manchmal mehr Sorgen gemacht, als er selber“.

Samuel Koch im Drama "Draußen in meinem Kopf": Erster Trailer
Foto: Salzgeber