Sonntag, 11. März 2018, 17:29 Uhr

Naomie Watts ist ein Messie

Britenstar Naomi Watts bezeichnet sich selbst als „Messie“. Die ’21 Gramm‘-Darstellerin wurde bei der Erziehung ihrer Kinder Sasha (10) und Kai (9), sehr von ihrer Mutter Mav beeinflusst, einer früheren Stylistin und Innenarchitektin.

Naomie Watts ist ein Messie
Foto: WENN.com

Sie gibt allerdings zu, das sei nicht einzig und allein positiver Natur. Sie erklärte gegenüber dem britischen Magazin ‚Hello!‘: „Sie hat mich sehr beeinflusst und, was das Aufheben und Wertschätzen und Neuerfinden bestimmter Dinge angeht, wurde das auch an meine Kinder weitergegeben. Die negative Seite davon ist, dass ich ein Messie bin.“

Naomie sieht zudem viel von den den unkonventionellen Eigenschaften ihrer Mutter in ihrem jüngsten Sohn. „Er ist das Kind seiner Großmutter. Von dem Moment an, an dem er sprechen konnte, hatte er ein Auge für Details und Schönheit.“ Als die 49-jährige Schauspielerin jünger war, war der einzigartige Lebensansatz ihrer Mutter ihr oft peinlich. Erst in ihren Teenagerjahren gelang es ihr, ihre Eigenheiten anzunehmen. Sie erinnerte sich: „Es gab Zeiten, da war sie nicht nur unglaublich offen, sondern zog sich auch sehr modisch an. Ich erinnere mich daran, wie ich dachte ‚Ah, warum kann sie keine Tweed-Kostüme anziehen?‘ Erst in meinen Teenie-Jahren dachte ich, ich hätte die coolste Mutter überhaupt.“

Aufgewachsen ohne Vater

Naomis Eltern ließen sich scheiden, als sie vier Jahre alt war. Drei Jahre später verstarb ihr Vater, der Ingenieur Peter Watts, im Alter von nur 30 Jahren, gerade als er und Mav ihre Beziehung wieder aufnehmen wollten. Die ‚King Kong‘-Darstellerin und frischgebackene Goldene-Kamera-Preisträgerin gab zu, dass es „schön“ gewesen wäre, ihren Vater um sich gehabt zu haben. Dennoch erinnere sie sich nicht wirklich an das Leben mit ihm. „Mama war unglaublich jung und war eine Zeit lang auf die Hilfe meiner Großeltern angewiesen. Aber sie wollte auch aufstehen und Dinge tun, um ihre Familie zu unterstützen, was bedeutete, dass sie Arbeit finden musste und wir den Wohnort gewechselt haben.“