Mittwoch, 14. März 2018, 18:59 Uhr

Shia LaBeouf schläft neben einer Waffe

Shia LaBeouf schläft mit einer Waffe neben seinem Bett. Der 31-jährige Schauspieler behauptet, dass bei ihm eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) diagnostiziert wurde, die davon herrührt, dass er während seiner Kindheit sexuellen Missbrauch an seiner Mutter mitbekommen hat.

Shia LaBeouf schläft neben einer Waffe
Foto: WENN.com

Er glaubt zudem, dass dieses Erlebnis der Grund für sein eigenes, oft unberechenbares Verhalten sei. Der Hollywoodstar erinnerte sich in der neuen Ausgabe des Magazins ‚Esquire‘: „Ich gefror. Der Mann rannte raus und meine Mutter folgte ihm. [Ein Freund] kam herübergerannt. Ich erinnere mich, dass er einen Bogen dabei hatte… Als ich letztes Jahr in die Rehaklinik kam, sagten sie, ich hätte PTSD… Als ich das erste Mal verhaftet wurde, der Grund dafür war auch dieser Sch***. So ein Typ fuhr mit seinem Auto in das Auto meiner Mutter und in meinem Kopf bedeutete das sofort ‚Du musst deine Mutter rächen‘, also ging ich auf den Typen mit einem Messer los.“

Angst vor Einbrechern

Das Messer benutze LaBeouf allerdings nicht. Der ‚Nymphomaniac‚-Star kaufte sich daraufhin sobald er es konnte eine Waffe und bewahrt diese nun neben seinem Bett auf. „Ich habe schon immer gedacht, dass jemand ins Haus kommt. Mein ganzes Leben lang“, erzählte er im Interview. LaBeouf wurde im vergangenen Juli in einem Hotel in Georgia wegen ordnungswidrigem Verhalten und öffentlicher Trunkenheit verhaftet, nachdem er den Polizisten mehrmals Schimpfwörter an den Kopf geworfen hatte. Er hat zugegeben, dass er es damals „verk****“ hat und „schämt“ sich für sein Verhalten.

„Was in Georgia passiert ist, ist beschämend. Der Hochmut weißer Menschen und Verzweiflung und unglückliche Umstände… Das ist alles aufgrund von selbstverliebter Selbsttäuschung passiert…“, erklärte er. „Ich habe versucht, mich selbst wegen der Verhaftung der Verantwortung und der Schuld zu entziehen … ich hab’s versaut.“ Der ‚Transformers‘-Darsteller gab ebenfalls zu, dass ihn seine Verhaltensweisen in der Vergangenheit nun einholen und er schwer Arbeit finde.