Freitag, 16. März 2018, 13:55 Uhr

Jörg Pilawa spricht über den langen Tod seines Vaters

Jörg Pilawa gesteht, wie sehr ihn der Tod seines Vaters verändert hat. Der beliebte ARD-Moderator kümmerte sich lange Zeit um seinen kranken Papa, bevor dieser schließlich verstarb.

Jörg Pilawa spricht über den langen Tod seines Vaters
Jörg Pilawa mit Ehefrau Irina. Foto: WENN.com

„Das letzte Jahr pflegten wir meinen Vater zu Hause. Ich erlebte ihn bis zum letzten Atemzug. Das hat mich geprägt“, offenbart er im Gespräch mit dem ‚GEO‘-Magazin. Durch diese Erfahrung habe er begriffen, was wirklich wichtig im Leben ist. „2006 hatte ich die erfolgreichste Fernsehsendung am Vorabend, ich verdiente gut. Dann zog ich mich raus“, beschreibt der 52-Jährige seine Entscheidung, sich auf das Wesentliche zu besinnen.

Das folgte zu einem radikalen Entschluss, den er nie bereuen sollte: „Neun Monate reiste ich mit meiner Familie um die Welt. Das hat uns eng zusammengebracht. Diese Entscheidung hätte ich nicht getroffen, wenn ich das Sterben meines Vaters nicht miterlebt hätte.“

„Keine Chance, seine Träume zu verwirklichen“

Zusammen mit seiner Frau Irina zieht der TV-Star vier Kinder groß. Durch das frühe Sterben seines Vaters hat er eine weitere wesentliche Lektion gelernt: Man sollte genießen, was man hat, bevor es zu spät ist. „Er ging früh in Rente, ist dann aber krank geworden. Er hatte keine Chance, seine Träume zu verwirklichen“, blickt Pilawa kritisch auf das Leben seines Vaters zurück. Im Interview mit ‚Bunte.de‘ hatte der Hamburger bereits verraten, dass sich mit dem Alter auch die „Prioritäten“ verschieben: „Wenn man wie ich vier Kinder und dazu noch eine wunderbare Beziehung hat, erfreut man sich daran immer mehr. Ich hatte einfach Bock darauf, für die Familie und mich selbst Zeit zu haben, und diese Zeit habe ich mir genommen.“