Sonntag, 18. März 2018, 12:15 Uhr

Rose McGowan: Weinstein will mich tot sehen

Rose McGowan glaubt, dass Harvey Weinstein froh über ihren Tod wäre. Die ehemalige ‚Charmed‘-Darstellerin hat dem in Ungnade gefallenen Filmproduzenten mehrmals vorgeworfen, sie vergewaltigt zu haben.

Rose McGowan: Weinstein will mich tot sehen
Schwieriger Charakter: Rose McGowan. Foto: WENN.com

In einem Exposé der ‚New York Times‘ wurde vor einer Weile beschrieben, dass Weinstein McGowan 100.000 Dollar für ihr Schweigen gezahlt haben soll. Seit der Star mit seinen Vorwürfen an die Öffentlichkeit gegangen ist, nannte McGowan ihren vermeintlichen Peiniger einen „Soziopathen“ und alle, die mit ihm zusammen arbeiten, seien „Monster“.

Der Zeitung ‚Sunday People‘ sagte sie nun: „Ich glaube, dass er es vorziehen würde, wenn ich tot wäre. Er ist ein Soziopath. Ich habe keine Angst – aber ich sollte welche haben. Die Leute, die ich schlimmer als ihn finde, sind seine Anwälte. Die Art, wie sie sich verhalten, ist ekelhaft. Die Menschen um ihn herum, die ihn dabei unterstützt haben, Frauen zu dominieren und zu missbrauchen, sind Monster genau wie er.“

Schuld am Suizid ihrer Ex-Managerin?

Derweil wirft die Familie von McGowans ehemaliger Managerin Jill Messick der Schauspielerin vor, für deren Suizid mitverantwortlich zu sein. Messick hatte sich das Leben genommen, nachdem ihr Name immer wieder in den Meldungen über den Weinstein-Skandal auftauchte. Es sei „verheerend“ für sie gewesen, ihren „Namen immer und immer wieder in den Schlagzeilen zu sehen“, und das „als Teil des Versuches einer Person, mehr Aufmerksamkeit für ihre eigenen Zwecke zu generieren“, so die Familie in einem Statement.