Montag, 19. März 2018, 21:02 Uhr

Game Of Thrones: Sean Bean über den guten Mann Ned Stark

Sean Bean ist sehr stolz, dass er Eddard ‚Ned‘ Stark in ‚Game of Thrones‘ spielen durfte. Der 58-jährige Schauspieler porträtierte in der HBO-Hitserie für nur neun Folgen der ersten Staffel den Wächter des Nordens, bevor er durch den böswilligen König Joffrey (Jack Gleeson) enthauptet wurde.

Game Of Thrones: Sean Bean über den guten Mann Ned Stark
Foto: WENN.com

Sein Tod war jedoch für den weiteren Verlauf der Serie wichtig. Gegenüber der ‚Huffington Post‘ erklärte Bean nun, warum er es liebte, das Familienoberhaupt der Stark-Familie zu spielen. „Er war so ein fantastischer Charakter. Er war einer der wenigen guten Männer mit Prinzipien und Moralvorstellungen und Werten in der ganzen Sache, weil alle anderen so hinterhältig und giftig sind. Er war ein Anker für viele Leute und hatte Güte… Ich war einfach froh, Ned Stark zu spielen. Ich bin sehr stolz darauf“, erläuterte er. Für seine Rolle wurde er dazu ermuntert, in seinem natürlichen South Yorkshire-Akzent zu sprechen. Seinen jungen Co-Stars, die nicht aus Nordengland stammten, half er sogar dabei, den Dialekt zu meistern.

„Kinder sind sehr schnell darin, etwas aufzugreifen; die Älteren können ein wenig Hilfe gebrauchen. Aber nein, der Akzent ist sehr bekannt und er ist nicht zu schwierig“, fügte er hinzu.

Achte Staffel in der Mache

Derzeit wird die finale achte Staffel der Serie gedreht. Auch wenn er selbst nicht mehr Teil der Serie ist, enthüllte Bean, welchen Charakter er gerne auf dem Eisernen Thron sehen würde. „Ich denke, dass Jon Schnee eine gute Wahl für den Eisernen Thron sein würde“, gab er zu. Jon galt über mehrere Staffeln hinweg als der uneheliche Sohn von Ned und einer unbekannten Frau. Doch am Ende der siebten Staffel wurde enthüllt, dass er das gemeinsame Kind von Neds Schwester Lyanna Stark und Rhaegar Targaryen ist und somit auch ein Anrecht auf den Thron hätte. Ob Jon Schnee letztendlich auf dem Eisernen Thron landen wird, erfahren die Fans allerdings erst 2019.