Montag, 19. März 2018, 17:57 Uhr

Prinz Harry: Lebensbedrohliche Situation

Prinz Harry wäre beinahe bei einem Militäreinsatz ums Leben gekommen. Der 33-jährige britische Prinz wurde Ende 2007 mit der ‚Household Cavalry‘ in den Süden Afghanistans beordert. Während seiner Stationierung unternahm er zwei Touren durch das vom Krieg zerstörte Afghanistan.

Prinz Harry: Lebensbedrohliche Situation
Foto: John Rainford/WENN.com

Dabei ist der 33-Jährige nur knapp einer gefährlichen Explosion entkommen. Was sich in dieser dramatischen Situation abgespielt hat, erzählt Captain Dickon Leigh Wood nun in Katie Nicholls Buch ‚Harry: Ein Leben zwischen Liebe und Verlust‘. „Wir sind fast über ein IED (improvisierter Sprengsatz) gefahren – wir waren viel näher dran als beim ersten Mal“, sagte er. „Eines der Fahrzeuge in der Kolonne bemerkte plötzlich etwas unter dem vorderen Tank und alle mussten anhalten. Du denkst automatisch: ‚Das wird losgehen. Das ist es.'“

Gründete „Invictus Games“

Wie Leigh weiter beschreibt, verfehlte das Fahrzeug, in dem auch der zukünftige Gatte von US-Schauspielerin Meghan Markle saß, die Druckplatte eines IED um nur etwa 15 Zentimeter. Seine Erfahrungen während der Militärzeit haben den Prinzen geprägt.

Inspiriert von seinen Kameraden gründete er nach seiner Rückkehr das internationale Sportturnier ‚Invictus Games‘. Das Sportevent soll dazu beitragen, dass die Soldatinnen und Soldaten auch nach einer Verletzung den Kameradschaftsgeist wieder verspüren können.