Montag, 19. März 2018, 13:52 Uhr

Udo Lindenberg eröffnet seine Panik-City in Hamburg

Ein interaktiver Trip ins „Udoversum“ soll es werden: In Hamburg startet der Musiker Udo Lindenberg seine „Panik City“. Die multimediale Erlebniswelt ist dem Leben und Werk des Deutschrockers gewidmet.

Udo Lindenberg eröffnet seine Panik-City in Hamburg
Foto: Tine Acke

Der 71-Jährige eröffnet heute Abend in Hamburg seine „Panik City“. Mitten im Amüsierviertel St. Pauli hat der Panikrocker, der die „geile Meile“ Reeperbahn musikalisch verewigt hat, den Platz für die „Udo Lindenberg Experience“ gefunden. Kein Museum, sondern eine multimediale Erlebniswelt rund um das Lebenswerk des Deutschrockers.

Auf einer Fläche von 700 Quadratmetern sollen Besucher in das „Udoversum“ eintauchen können. Einen interaktiven „Trip durch Udos Lebensstationen“ kündigten die Initiatoren an.

Das „Lindenwerk“

Das Technik-, Kunst- und Kulturprojekt des selbst ernannten Panikrockers soll Musik, Malerei und Politik unter einen Hut bringen – eine „Action-Stätte“, die seine eigene Story mit dem Zeitgeschehen und der Historie der „Bunten Republik Deutschland“ verbindet. Zu den Initiatoren und Hauptinvestoren gehört der Theaterbetreiber Corny Littmann (Schmidt Theater, Schmidts Tivoli). Gemeinsam mit dem Gastronom Axel Strehlitz („Das Dorf“) betreibt er auch das Klubhaus St. Pauli, in dem die „Panik City“ errichtet wurde.

Udo Lindenberg eröffnet seine Panik-City in Hamburg
Herr Lindenberg und Herr Littmann. Foto: Tine Acke

Das „Lindenwerk“ wird in der Wahlheimat des Musikers genau dort gewürdigt, „wo Udo hingehört“, wie Littmann sagt: auf der Reeperbahn. Dort sind dem Sänger bereits ein Stern auf dem Gehweg vorm ehemaligen „Café Keese“ sowie eine Wachsfigur im „Panoptikum“ gewidmet. Im Sommer vergangenen Jahres fiel außerdem im Operettenhaus der letzte Vorhang für sein Musical „Hinterm Horizont“ – für Fans geht es nun fast nebenan weiter. Nach der großen Eröffnungsparty mit geladenen Gästen beginnen für Besucher am Dienstag die 90-minütigen Touren.