Dienstag, 20. März 2018, 11:06 Uhr

Mark Salling war bei seinem Suizid alkoholisiert

Mark Salling stand unter Alkoholeinfluss, als er sich das Leben nahm. Ein Autopsiebericht offenbart, dass er zwischen 0,8 und 0,96 Promille im Blut hatte – also ungefähr den Wert, der der legalen Promillegrenze in Kalifornien entspricht.

Mark Salling war bei seinem Suizid alkoholisiert
Foto: Cousart/JFXimages/WENN.com

Drogen oder Betäubungsmittel wurden jedoch nicht im Körper des ‚Glee‘-Stars festgestellt. Der Autopsiebericht, der ‚Entertainment Tonight‘ vorliegt, bestätigt, dass der Schauspieler den Erstickungstod gestorben ist, nachdem er sich am 30. Januar erhängte. Bereits im letzten Jahr soll Salling versucht haben, seinem Leben ein Ende zu bereiten. Vor seinem Tod war der Darsteller im Prozess wegen des Besitzes von Kinderpornographie-Material schuldig gesprochen worden, weshalb ihm eine Strafe von vier bis sieben Jahre Gefängnis drohte.

Er hatte keine Hilfe gesucht

Ein Vertrauter der Familie enthüllte gegenüber ‚People‘, dass Salling schon lange mit inneren Dämonen gekämpft habe: „Das Problem bestand nicht in der Existenz der Dämonen, des Schmerzes oder des sexuellen Appetits, die sich verzerrt haben, als die Zeit fortgeschritten ist. Das wahre Problem lag darin, dass er keine Hilfe gesucht hat oder jemanden hatte, der ihm nahe genug stand, um es auszusprechen.“

Salling habe „nie Leid verursachen wollen“, jedoch sei er „ernsthaft krank“ gewesen, wodurch sein Urteilsvermögen „stark gelitten“ habe. Infolgedessen habe der Seriendarsteller in einer „alternativen Realität“ gelebt. Die Todesnachricht gab sein Anwalt Michael J. Proctor bekannt: „Ich kann bestätigen, dass Mark Salling heute Morgen verstorben ist. Mark war ein sensibler und liebevoller Mensch, eine Person von großer Kreativität, die ihr Bestes versuchte, ihre großen Fehler und Fehlurteile wiedergutzumachen.“