Dienstag, 20. März 2018, 21:08 Uhr

Matt LeBlanc kam nur aus Geldmangel in die Schauspielerei

Matt LeBlanc gibt zu, dass er nur des Geldes wegen in die Schauspielerei gegangen ist. Der 50-jährige Star spielte für zehn Staffeln den Italo-Amerikaner Joey in der erfolgreichen Sitcom ‚Friends‘.

Matt LeBlanc kam nur aus Geldmangel in die Schauspielerei
Foto: Guillermo Proano/WENN.com

Nun gab LeBlanc gegenüber ‚The Times‘ zu, dass der Gehaltscheck der wohl wichtigste Aspekt des Jobs gewesen war. Bevor der ‚Top Gear‘-Moderator seine Rolle in ‚Friends‘ ergatterte, arbeitete er nämlich als Zimmermann und stand mit nur umgerechnet 8,50 Euro kurz vor der Pleite. „Das ist tatsächlich wahr. Ich hab es versaut. Ich hätte mir Monate zuvor einen richtigen Job suchen sollen, weil du mit $11 nicht wirklich weit kommst“, erzählte er.

„Die Miete war für diesen Monat bezahlt, aber der nächste Monat? Ich weiß nicht. Ich hatte immer diese Einstellung, dass ich es schon irgendwie schaffen würde. Ich wollte nie der größte Schauspieler der Welt werden. Ich wollte einfach weiterhin meine Rechnungen bezahlen können. Und dann kam ‚Friends‘.“

Karriereknick

Nachdem die Sitcom zu Ende ging, trat LeBlanc für zwei weitere Jahre als Joey in der gleichnamigen Spin-Off-Serie auf. Doch als ‚Joey‘ abgesetzt wurde, verabschiedete er sich für sechs Jahre aus dem Rampenlicht. „Ich machte gerade eine Scheidung durch. Ich hatte ein neues Baby, meine Tochter wurde mit einigen gesundheitlichen Problemen diagnostiziert – jetzt geht es ihr gut – und es war einfach eine harte Zeit. Die Arbeit war keine Priorität. Ich merkte, dass die wichtigste Sache im Leben deine Familie ist, daher habe ich den Pauseknopf gedrückt, fokussierte mich auf die Dinge, die wirklich wichtig waren und hab es durchgestanden.“

Seine Tochter Marina sei auch sein Ansporn, weiterhin zu arbeiten, damit er sie gut versorgen kann. „Alle Menschen, die arbeiten, jonglieren. Da ist diese Balance. Du willst sie versorgen, ihnen ein nettes Leben bieten, ihnen mehr geben, als sie brauchen, damit sie, wenn du stirbst, etwas haben, falls sie es verbocken.“