Dienstag, 20. März 2018, 14:12 Uhr

Stevie Wonder verteidigt den armen Bruno Mars

Stevie Wonder verteidigt Bruno Mars gegen die Aussage, er sei eine Schande für die ‚Black Music‘. Der ‚Talking To The Moon‘-Sänger wurde vergangene Woche stark von der Schriftstellerin und Aktivistin Seren Sensei kritisiert.

Stevie Wonder verteidigt den armen Bruno Mars
Foto: Derrick Salters/WENN.com

Sie beschuldigte den Sänger, die Tradition der sogenannten ‚Black music‘ durch den Dreck zu ziehen. Natürlich ließ die Aussage der Aktivistin nicht lange auf eine Reaktion warten und so ergriff Stevie Wonder als Erster für den Sänger Partei. Er twitterte: „Wenn ihr mich fragt, hat Gott die Musik aus dem Grund erschaffen, dass wir uns alle daran erfreuen sollen. Wir sollten uns also nicht von den Unsicherheiten anderer Leute einschränken lassen.“

Vorwürfe gegen Bruno Mars

Sensei kritisierte Bruno Mars öffentlich in einer Folge von ‚The Grapevine‘ mit folgenden Worten: „Bruno Mars ist zu 100 Prozent ein Beispiel für eine kulturelle Aneignung. Seine Musik hat nichts mehr mit ‚Black Music‘ zu tun. Er nutzt nur das Unwissen der Menschen, um Teil eines Genres zu sein, in das er nicht gehört. Die Menschen haben einfach entschieden, dass sie ‚Black Music‘ lieber von einem hawaiianischen als einem schwarzen Gesicht präsentiert bekommen wollen.“

‚Black music‘, auch afroamerikanische Musik genannt, ist eine Sammelbezeichnung für Musikrichtungen aus verschiedenen Orten Amerikas, die stark von traditioneller afrikanischer Musik beeinflusst wurden.